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Adobe Flash Player: Kritische Sicherheitslücke entdeckt

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Adobe  

Kritische Sicherheitslücke im Adobe Flash Player

14.09.2010, 11:12 Uhr | Andreas Lerg

Kritische Sicherheitslücke im Adobe Flash Player. Update schließt 18 Lücken in Adobe Flash Player. (Montage: t-online.de)

Update schließt 18 Lücken in Adobe Flash Player. (Montage: t-online.de) (Quelle: T-Online.de)

Und wieder warnt Adobe vor einem gefährlichen Sicherheitsleck: Die neueste Lücke im Adobe Flash Player wird als kritisch eingestuft, denn sie kann Hackern als Hintertür zum Computer dienen und wird bereits aktiv ausgenutzt. Da Flash für zahlreiche Internetseiten benötigt wird, ist praktisch jeder PC betroffen. Ein Sicherheitsupdate ist in frühestens zwei Wochen verfügbar.

Die neue Sicherheitslücke betrifft sowohl die aktuelle als auch alle früheren Versionen des Adobe Flash Players. Zudem sind alle Betriebssysteme gefährdet, für die es den Flash Player gibt. Neben Windows, Mac OS X und Linux ist sogar Googles Android-Betriebssystem betroffen, das bisher vor allem auf Handys und einigen Tablet-Computern zum Einsatz kommt. Durch die Lücke können Hacker über manipulierte Flash-Dateien Schadcode auf den jeweiligen Computer einschleusen und so die Kontrolle übernehmen. Diese gefährlichen Dateien lauern vor allem auf präparierten Internetseiten. Das Fatale: Das Opfer merkt von der Infektion nichts, der Besuch einer solchen Seite genügt bereits, denn Flash-Inhalte auf Internetseiten starten in der Regel automatisch.

Auf Windows wird die Lücke bereits attackiert

Laut Adobe wird die Lücke im Flash Player auf Windows-Systemen bereits aktiv von Online-Kriminellen ausgenutzt. Adobe arbeitet nach eigenen Angaben an einem Sicherheitsupdate und will dieses in etwa zwei Wochen zur Verfügung stellen. Bis dahin empfiehlt Adobe lediglich, installierte Virenscanner stets aktuell zu halten, aber eine Notlösung bietet das Unternehmen derzeit nicht an. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann das Flash-Plugin über die Add-On-Verwaltung des verwendeten Browserprogramms komplett abschalten. Dabei riskiert man aber, dass viele Internetseiten nicht mehr zugänglich oder nur in Teilen vorhanden sind.

Hacker lieben Adobe-Produkte

Eine sehr ähnliche Lücke klafft derzeit auch in den PDF-Programmen Adobe Reader und Adobe Acrobat. Für das PDF-Sicherheitsleck in Adobe Reader und Acrobat will das Unternehmen entsprechende Patches Anfang Oktober liefern. Das PDF-Sicherheitsleck lässt sich derzeit nur durch den Einsatz eines alternativen PDF-Reader umgehen. Angriffe auf die verschiedenen Produkte von Adobe haben in der Vergangenheit stark zugenommen. Laut einer Studie des Anbieters für Sicherheitssoftware Symantec erfolgt mittlerweile rund die Hälfte aller Hackerattacken aus dem Internet über manipulierte PDF-Dokumente. Wie der PDF-Reader ist auch der Flash Player fast auf jedem Computer mindestens als Browser-Plugin vorhanden. Das Unternehmen ist deshalb im vergangenen Jahr Microsofts Beispiel gefolgt und hat einen monatlichen Patchday eingeführt. Erst Ende August schloss Adobe eine kritische Sicherheitslücke.

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