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Rechnungs-Mail lock in Trojaner-Falle

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Erpresser-Trojaner in vorgeblicher Rechnung

10.05.2012, 19:02 Uhr | Andreas Lerg, Jörg Hofmann, t-online.de

Erpresser-Trojaner in vorgeblicher Rechnung. Ja nicht öffnen! Rechnungs-Mail lockt in Viren-Falle. (Quelle: T-Online.de)

Ja nicht öffnen! Rechnungs-Mail lockt in Viren-Falle. (Quelle: T-Online.de)

 

Wem dieser Tage per E-Mail eine Bestellbestätigung über mehrere tausend Euro ins Postfach flattert, sollte vorsichtig sein. Denn es sind massenhaft gefälschte Rechnungen im Umlauf – mit einem sehr gefährlichen Anhang.

Die Online-Kriminellen geben sich viel Mühe mit den gefälschten Rechnungen, denn die E-Mails sind durchaus unterschiedlich. Mal soll der Empfänger ein Produkt von Leica, mal von IBM oder Sony erworben haben. Die genannten Beträge schwanken zwischen 5000 und 6000 Euro. Mal wird Zahlung per Lastschrift, mal per Nachnahme angegeben. Immer gleich ist bisher dieser Satz: "Artikeldetails und Stornierung Mitteilung finden Sie in beigefügtem Anhang." Die unbekannten Angreifer hoffen, dass der Empfänger den Zip-Anhang öffnet, um den vermeintlichen Kauf zu stornieren.

Trojaner statt Rechnung

In der gepackten Zip-Datei steckt ein Trojaner, mit dem der Computer infiziert wird, sobald der Empfänger die Datei im Zip-Archiv geöffnet hat. Manche Varianten dieses Trojaners sperren den Zugang zum Computer komplett, so wie es schon von anderen Schädlingen wie dem BKA-Trojaner bekannt ist. Der Benutzer wird aufgefordert, 50 Euro in Form eines Ukash-Code einzugeben. Seit einigen Wochen sind mehrere Varianten des Erpresser-Trojaners im Umlauf, die mit immer neuen raffinierten Gauner-Tricks den Empfänger zum Klicken auf den Anhang verleiten.

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Trojaner-Mail lässt sich leicht enttarnen

Das es sich bei diesen Mails um Betrug handelt, ist leicht zu erkennen. Die gefälschten Mails stammen stets von unterschiedlichen kryptischen Absenderadressen wie etwa "dale@kletke.com", die definitiv nichts mit den angegebenen Händlern zu tun haben, die als Absender in der Mail angegeben werden. Außerdem stimmen die tatsächlichen Postadressen der genannten Online-Shops nicht mit den Angaben in der Mail überein, was jeder Empfänger überprüfen kann, indem er das Impressum der angegebenen Online-Shops prüft.

Trojaner-Mail ungelesen löschen

Internet-Nutzer, die so eine Mail erhalten, sollten die angehängte Nachricht ungelesen löschen. Generell sollten Sie nie einen Anhang oder Seitenaufruf von einer E-Mail heraus öffnen, von dem Sie nicht wissen, was hinter diesem steckt. Setzen Sie zudem auf eine Antivirensoftware und halten sie diese mit aktuellen Virensignaturen auf dem neuesten Stand.

 
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