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Verbraucherschutz warnt vor Inkasso-Abzockern

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Verbraucherschutz warnt vor Inkasso-Abzockern

31.05.2012, 13:55 Uhr | dpa, jhof, dpa

Verbraucherschutz warnt vor Inkasso-Abzockern. Verbraucherschützer warnen vor Inkasso-Forderungen. (Quelle: imago\Symbolfoto)

Verbraucherschützer warnen vor Inkasso-Forderungen. (Quelle: Symbolfoto/imago)

Eine neue Betrugsmasche kursiert im Internet: Über fingierte "Forderungen nach Vertragsbruch" und Inkasso-Drohungen wollen Online-Kriminelle offenbar schnell zu Geld kommen. Die Verbraucherzentrale warnt vor den Drohnachrichten und rät, auf keinen Fall zu zahlen oder den Mail-Anhang zu öffnen.

Die Empfänger der Schreiben sollen angeblich ausstehende Rechnungen nicht gezahlt haben. Um die Betroffenen einzuschüchtern und zum Öffnen des Anhangs zu drängen, drohen die Zahlungsaufforderungen mit Inkassounternehmen oder Gerichtsprozessen. In den vergangenen Wochen sind vermehrt E-Mails aufgetaucht, in denen mit derartigen Formulierungen die Bezahlung dreistelliger Beträge gefordert wird, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen.

"Weitere Kosten" sollen einschüchtern

Die Schreiben behaupten, der Empfänger habe Produkte bestellt und nicht bezahlt. Prekär: Schon vor einem Monat waren massenhaft fingierte Bestellbestätigungen im Umlauf, die Rechnungen für Waren in Höhe von mehreren Hundert Euro einforderten. Erhöhter Druck wird nun mit der Drohung eines Rechtsanwalts und den Hinweis auf "weitere Kosten" aufgebaut.

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Verbraucherschützer raten nicht zu zahlen

Die Verbraucherschützer raten, auf Zahlungsaufforderungen in dubiosen Mails grundsätzlich nicht zu reagieren. Vor allem der Anhang sollte gar nicht erst geöffnet werden. Denn anstelle der angekündigten Details zu den Forderungen lauern darin nur Viren oder andere Schadsoftware. Das Schreiben sei der Versuch, Verbraucher einzuschüchtern.

Trojaner statt Rechnung

Wer den Köder schluckt und den Anhang öffnet schickt seinen PC in die Viren-Falle. Laut Berichten von Phishingradar.de, wo Internetnutzer kursierende betrügerische E-Mails melden können, infiziert der im Anhang versteckte Schädling den PC mit einem Trojaner. Seit einigen Tagen sind zudem vermehrt Betrug-Mails im Umlauf, die angeblich vom Bundeskriminalamt stammen und den Empfänger wegen krimineller Handlungen beschuldigen. Auch dies ist nur ein Trick, um dem Opfer einen Trojaner unterzuschieben.

 
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