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    Internet Explorer: Microsoft veröffentlicht Notfall-Patch

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    Microsoft veröffentlicht Notfall-Patch für Internet Explorer

    20.09.2012, 09:59 Uhr | jhof

    Internet Explorer: Microsoft veröffentlicht Notfall-Patch. Microsoft veröffentlicht ein neues Sicherheitsupdate den für Internet Explorer. (Quelle: t-online.de)

    Microsoft veröffentlicht ein neues Sicherheitsupdate den für Internet Explorer. (Quelle: t-online.de)

    Microsoft will die gefährliche Sicherheitslücke in seinem Browser Internet Explorer am Freitagabend schließen. Es werde ein umfangreiches Software-Update geben, kündigte das Unternehmen an. Derweil härtet eine Zwischenlösung die Browser-Software ab, um die Computer sicherer zu machen.

    Bisher seien nur wenige Internetsurfer Ziel einer Attacke geworden, betonte Microsoft. Bis zur Veröffentlichung des Notfall-Patches am Freitagabend stellt der Software-Konzern eine Fix It-Lösung zum Download bereit. Diese kann mit einem Klick heruntergeladen und installiert werden. Nach der Installation sollen eventuelle Attacken auf die öffentlich gewordene Schwachstelle keinen Schaden mehr anrichten.

    Bundesamt riet zum Browser-Wechsel

    Die Sicherheitslücke war am Wochenende bekanntgeworden und am Dienstag riet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), vorerst auf den Internet Explorer zu verzichten und stattdessen einen anderen Browser zum Surfen zu nutzen. Betroffen sind Computer, die den Internet Explorer in den Versionen 7 oder 8 unter dem Betriebssystem Windows XP, sowie in den Versionen 8 und 9 unter Windows 7 und Windows Vista verwenden. Auch andere Sicherheitsexperten, darunter renommierte Sicherheitsdienste wie F-Secure, rieten von der Benutzung des Microsoft-Browsers ab.

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    Internet Explorer-Lücke bereits ausgenutzt

    Über die Schwachstelle kann ein Computer mit einer Schadsoftware zum Ausspähen von persönlichen Zugangsdaten infiziert werden. Dazu reicht es schon, eine präparierte Internetseite mit dem Internet Explorer zu öffnen. Microsoft hat eigenen Angaben zufolge seit bekannt werden der Schwachstelle weltweit nur eine sehr geringe Zahl von Angriffen ausmachen können, die "allesamt sehr gezielt und nicht breit gestreut waren", betont Michael Kranawetter im Security-Blog des Software-Konzerns. "Dennoch bestehe prinzipiell die Gefahr einer großflächigeren Attacke." Das zum Download angebotene Fix It-Tool riegelt die Lücke ab, bis das für Freitagabend angekündigte Browser-Update zur Verfügung steht.

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