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Adobe schließt Sicherheitslecks im Adobe Reader und Acrobat

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Adobe schließt Sicherheitslecks im Adobe Reader und Acrobat

21.02.2013, 12:19 Uhr | t-online.de

Adobe schließt Sicherheitslecks im Adobe Reader und Acrobat. Adobe schließt Reader-Lücke außer der Reihe (Quelle: T-Online.de)

Jetzt Adobe aktualisieren – Hacker nutzen die gefährliche PDF-Sicherheitslücke bereits aus. (Quelle: T-Online.de)

 

Adobe schließt mit einem Notfall-Update für seine PDF-Software Adobe Reader und Acrobat zwei als kritisch eingestufte Sicherheitslücken. Das wichtige Sicherheits-Update steht für beide Programme auf den Betriebssystemen Windows, Mac OS und Linux zur Verfügung. Adobe rät zum sofortigen Update, denn die Schwachstellen werden bereits aktiv ausgenutzt. Angreifer können die Kontrolle über den Computer übernehmen.

Kaum eine Woche, nachdem die als kritisch eingestuften Sicherheitslücken im Adobe Reader und in Acrobat entdeckt wurden, liefert Adobe das Update aus, mit dem diese Lecks geschlossen werden. Betroffen sind die Versionen Adobe Reader 9.5.3, X und XI für Windows, Mac OS und Linux. Außerdem steht das Update auch für Adobe Acrobat in den Versionen 9.5.3, X und XI für Windows, Mac OS und Linux zur Verfügung.

Update erfolgt meist automatisch

Wer prüfen will, ob seine Software durch automatische Updates bereits auf den neuesten Stand gebracht wurde, sollte auf die aktuellen Versionsnummern 9.5.4, 10.1.6 und 11.0.02 achten. Die Versionsnummer findet man im Menü Hilfe im Eintrag Über Adobe Reader. Das Update kann auch manuell angestoßen werden. Dazu in der jeweiligen Software auf Hilfe klicken und dort die Funktion zur Überprüfung auf Updates aufrufen.

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Trojaner versteckt sich in Windows

Adobe nennt keine Details zu den beiden Sicherheitslücken, die mit dem Update geschlossen werden. Auf der englischsprachigen Sicherheits-Informationsseite schreibt das Unternehmen lediglich, dass Angreifer über die Lücken Schadsoftware auf Rechner einschleusen und die Kontrolle übernehmen könnten. Unter Windows wird dieses Einfallstor auch bereits aktiv ausgenutzt. Dazu haben die Angreifer offenbar präparierte PDF-Dateien per E-Mail versendet. Die Experten des Malware-Spezialisten FireEye, die mit Adobe zusammenarbeiten, haben eigenen Angaben zufolge mit "Trojan.666" einen Schädling enttarnt, der sich tief in Windows-Systeme festkrallt und dann auf Befehle seines unbekannten Autors wartet.

So schützen Sie sich

Generell sollten niemals Seitenlinks auf PDF-Dateien oder Anhänge von E-Mails unbekannter Absender geöffnet werden, ohne die Quelle einschätzen zu können. Zudem hilft es, den Schutz des Computers möglichst hoch zu halten. Dazu sollte zentrale Software stets auf dem neuesten Stand sein, vom Betriebssystem über den Browser bis hin zum Anti-Viren-Programm. So erschweren Sie es Trojanern und anderen Schädlingen, sich erfolgreich auf dem Rechner zu installieren.

 
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