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Stefan Raab - Selbstmord? Vorsicht vor dem Facebook-Fake!

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Perfide Daten-Abzocke  

Falsche Todesmeldung von Stefan Raab lockt Internetnutzer in Falle

02.03.2016, 14:19 Uhr | t-online.de

Stefan Raab - Selbstmord? Vorsicht vor dem Facebook-Fake!. Eine Fake-Meldung auf Facebook spiegelt den angeblichen Selbstmord von Stefan Raab vor und lockt Internetnutzer in eine Falle.  (Quelle: dpa)

Eine Fake-Meldung auf Facebook spiegelt den angeblichen Selbstmord von Stefan Raab vor und lockt Internetnutzer in eine Falle. (Quelle: dpa)

Auf Facebook kursiert derzeit eine Falschmeldung über den angeblichen Selbstmord von Stefan Raab. Internetnutzer sollten sich hüten, den Post anzuklicken. Das einzige Ziel der Fake-Nachricht ist es nämlich, möglichst viele Nutzerdaten zu sammeln und diese zu Geld zu machen. Geprellten Usern drohen massenhaft Spam-Mails.  

In dem Post mit dem Bild des Entertainers heißt es oben in der Dachzeile: "Wieso bringt man sich um?" Die Überschrift unter dem Raab-Foto lautet: "Selbstmord - Stefan Raab wurde der Stress zu viel." Darunter wird (zumal grammatisch unkorrekt) erläutert: "Im Alter von 49 Jahren, wurde Stefan Raab heute um 23.29 tot in seinem Garten aufgefunden, bislang hat sich noch kein Familienmitglied offiziell geäußert..." Als Absender prangt der Hinweis "ProSieben.de / TV Total" unter der Meldung.

Bloß nicht klicken und keine Daten eingeben 

Zuerst hatte die Internetseite der privaten Initiative "Mimikama" zur Bekämpfung von Internetmissbrauch über den Fake berichtet. Ausdrücklich wird davor gewarnt, den Link anzuklicken, da User damit in eine Falle gelockt werden. Denn nachdem Internetnutzer den Beitrag geteilt und einige Fragen beantwortet haben, werden sie aufgefordert, private Daten in ein Formular einzugeben. Dabei handelt es sich um einen typischen Trick von Datensammlern.  

Über einen weiteren Link werden User zu einem Gewinnspiel geleitet, wo sie wiederum aufgefordert werden, Daten wie Vor- und Nachnamen sowie ihre Mailadressen einzugeben. Zudem sollen sie zustimmen, Angebote per Post, Mail oder SMS zu bekommen.

Keine neue Masche

Was mit den Daten im Anschluss passiert, ist  "Mimikama" zufolge bislang nicht geklärt. Aller Erfahrung nach werden diese aber an daran interessierte Unternehmen wie Werbeversender verkauft, weshalb massenhaft Spam-Mails zu befürchten sind. 

Neu ist die Masche allerdings nicht. Schon in der Vergangenheit gab es ähnlich gefälschte Todesmeldungen, etwa zu Charlie Sheen oder Leonardo DiCaprio

Dieser Screenshot zeigt die falsche Todesmeldung von Stefan Raab: 

Falsche Todesmeldung von Stefan Raab auf Facebook.  (Quelle: Screenshot / mimikama.at)Falsche Todesmeldung von Stefan Raab auf Facebook. (Quelle: Screenshot / mimikama.at)


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