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Nach LinkedIn-Hack: BSI warnt vor Trojaner-Attacke

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LinkedIn Daten verkauft  

Bundesamt warnt vor gefährlicher Spam-Attacke

07.06.2016, 16:24 Uhr | t-online.de

Nach LinkedIn-Hack: BSI warnt vor Trojaner-Attacke. Persönlich zugeschnittene Spam-Mails sollen LinkedIn-Mitglieder in die Falle locken. (Quelle: dpa)

Persönlich zugeschnittene Spam-Mails sollen LinkedIn-Mitglieder in die Falle locken. (Quelle: dpa)

Online-Kriminelle verschicken gefälschte Rechnungen mit Anrede und Unternehmensrolle der Empfänger, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die persönlichen Daten stammen offenbar aus dem Karriere-Netzwerk LinkedIn.

Mitte Mai standen 117 Millionen Datensätze von LinkedIn-Mitgliedern auf einem Online-Schwarzmarkt für Hacker zum Verkauf. Das Angebot für fünf Bitcoin (etwa 2600 Euro) hat offenbar Käufer gefunden. Wie das "Computer Emergeny Response Team" des BSI (CERT-Bund) berichtet, verschicken die Kriminellen gefälschte Rechnungs-Mails an LinkedIn-Nutzer.

In den deutschsprachigen Schreiben machen die Betrüger offene Beträge von mehreren Tausend Euro geltend. Die angeblichen Rechnungen befinden sich in einer Word-Datei im Anhang des Schreibens. Wird das Word-Dokument geöffnet, infiziert eine Schadsoftware den Computer.

Wer Schreiben dieser Art empfängt, sollte den Anhang auf keinen Fall öffnen und die Spam-Mails umgehend löschen. 

Anhang geöffnet: Was nun?

Sollten Sie versehentlich doch auf den Anhang geklickt haben, lassen Sie ein Virenschutzprogramm eine Vollprüfung von außerhalb Ihres PC durchführen. Greifen Sie dabei auf einen bootfähigen Virenscanner zum Entdecken und Entfernen von Schadsoftware zurück. Die Nutzung dieser Notfall- und Rettungs-Programme ist kostenlos.

Fehlt Ihrem Betriebssystem ein Virenschutz-Programm, sollten Sie diesen schnellstens installieren; eine kostenlose Antiviren-Software ist schon ausreichend. Der Virenscanner sollte immer eingeschaltet sein.

Darüber hinaus sollten Sie überprüfen, ob das Betriebssystem Ihres Computers samt Zusatzsoftware wie JavaAdobe Flash Player etc. auf dem neuesten Stand ist, da Trojaner immer wieder auch über Sicherheitslücken in installierter Software auf den PC gelangen. Dazu eignet sich das Gratis-Prüfprogramm Personal Software Inspector.

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