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Adult Fried Finder: Hacker stehlen 412 Mio. Nutzerdaten von Sexbörse

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Auch Deutsche betroffen  

412 Millionen Nutzerdaten von Sexbörse gestohlen

15.11.2016, 07:00 Uhr | t-online.de

Adult Fried Finder: Hacker stehlen 412 Mio. Nutzerdaten von Sexbörse. Adultfriendfinder (Quelle: Screenshot)

Adultfriendfinder wurde bereits zum zweiten Mal Opfer eines Hackerangriffs. (Quelle: Screenshot)

Hacker haben massenweise Nutzerdaten von verschiedenen Erotik-Portalen gestohlen. Betroffen sind insgesamt 412 Millionen Nutzerkonten verschiedener Anbieter, der größte Anteil von der Internetseite Adultfriendfinder.com. Auch deutsche Nutzerdaten sollen in die Hände der Hacker gelangt sein.

Knapp 339 Millionen Konten der Internetseite Adultfriendfinder.com sowie 62 Millionen Konten der Seite Cams.com, sieben Millionen des Magazins Penthouse und weiterer Portale – das ist die Ausbeute des Angriffs, den die Portal-Anbieter bestätigten. Bereits 2015 hatte es einen Angriff auf die Sexbörse gegeben.

Wie der Newsdienst "Heise Online" berichtet, seien die Daten bei dem neuen Angriff im Oktober erbeutet worden. Dazu gehören auch 15 Millionen gelöschte Profile. Offensichtlich hat der Anbieter diese Daten gar nicht gelöscht, sondern nur die Logins deaktiviert. Sie befinden sich daher immer noch in den Datensätzen.

Insgesamt 90 Datenbanken sollen angezapft worden sein; teilweise lägen die Nutzerdaten im Klartext vor, heißt es. Die Datenbanken verwalteten die Logins mehrerer Portale.

Täter nicht bekannt

Im Gegensatz zu 2015, wo lediglich vier Millionen Datensätze gestohlen wurden, sollen dieses Mal keine Daten über die sexuellen Vorlieben der Nutzer in den Fängen der Hacker gelandet sein. Doch selbst die Metadaten, also wann und von wo aus sich welche Personen eingeloggt haben und für welche Dienste sie wie viel Geld gezahlt haben, lassen teilweise empfindliche Einblicke zu. 

Die Täter sind bislang unbekannt. Ein Hacker, der sich "Revolver" nennt, machte den Hack publik. Er selbst sei nach eigenen Angaben jedoch unbeteiligt, angeblich sei eine russische Gruppe von Underground-Hackern verantwortlich. 

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