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Yahoo: Hacker klauten Nutzerdaten von über einer Milliarde Konten

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Gigantischer Hack  

Mehr als eine Milliarde Nutzerdaten von Yahoo gestohlen

15.12.2016, 15:46 Uhr | dpa

Yahoo: Hacker klauten Nutzerdaten von über einer Milliarde Konten. Rund eine Milliarde Yahoo-Nutzer ist von einem Datendiebstahl betroffen.  (Quelle: dpa)

Rund eine Milliarde Yahoo-Nutzer ist von einem Datendiebstahl betroffen. (Quelle: dpa)

Beim Internet-Konzern Yahoo ist ein weiterer gigantischer Datendienstahl bekannt geworden: Hacker haben offenbar Daten von einer Milliarde Nutzer-Konten gestohlen. Gemessen an der Zahl betroffener Nutzer ist es der bislang größte bekannt gewordene Datenklau überhaupt.

Dabei seien die Angreifer im August 2013 voraussichtlich an Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstage und unkenntlich gemachte Passwörter gekommen, teilte Yahoo mit. In einigen Fällen könnten auch verschlüsselte und unverschlüsselte Sicherheits-Fragen und -Antworten betroffen gewesen sein, hieß es. Solche Fragen – etwa nach dem Namen des ersten Haustiers oder der Lieblingsfarbe – kommen zum Einsatz, wenn ein Nutzer sein Passwort vergisst.

Unter Umständen können sie für Kriminelle also genauso viel wert sein wie das Passwort selbst. Außerdem gibt es die Gefahr, dass Nutzer auch bei anderen Diensten die gleichen Kombinationen aus Fragen und Antworten ausgewählt haben.

Nutzer sollten Passwörter und Sicherheitsfragen ändern

Yahoo-Sicherheitschef Bob Lord riet allen Nutzern dazu, ihre Passwörter und Sicherheitsfragen zu ändern. Smartphone-Nutzer sollten außerdem Yahoos Log-in-Technik namens Account-Schlüssel verwenden. Damit ist eine Anmeldung nur möglich, nachdem sie auf dem Telefon bestätigt wurde. Wer das Passwort für das Yahoo-Konto auch für andere Konten nutzt, sollte es dort ebenfalls ändern, rät Lord. Zudem sollten sie ihre anderen Konten auf verdächtige Aktivitäten überprüfen.

Bereits im September hatte Yahoo einen Datendiebstahl eingeräumt, bei dem Ende 2014 mindestens 500 Millionen Nutzerprofile betroffen gewesen seien. Es ging um dieselbe Art von Daten. Nach derzeitigem Kenntnisstand seien keine Passwörter im Klartext oder Kreditkarten- und Bankkonto-Informationen entwendet worden, hieß es auch diesmal wieder. Die Bezahldaten würden in einem anderen System aufbewahrt.

Waren es dieselben Angreifer wie 2014?

Der Verdacht scheint sich zu bestätigen, dass sich die Angreifer auch dauerhaften Zugang zu Daten einzelner Nutzer verschafft haben könnten. Sie hätten sich Zugang zum Yahoo-Softwarecode besorgt, mit dem sie sogenannte Cookies fälschen konnten, teilte Yahoo mit. Das sind kleine Software-Elemente, die im Webbrowser abgelegt werden und zum Beispiel dafür sorgen können, dass man in sein E-Mail-Fach kommt, ohne jedes Mal ein Passwort eingeben zu müssen.

Der Konzern vermute, dass die Attacken von denselben Angreifern wie 2014 im Auftrag eines Staates ausgingen, hieß es. Welchem Land sie zugerechnet werden, ist bis heute nicht mitgeteilt worden.

Potentieller Yahoo-Käufer wurde nicht informiert

Der Telekom-Konzern Verizon bekräftigte nach dem neuen Eingeständnis, der im Juli ausgehandelte Kauf des Yahoo-Webgeschäfts für 4,8 Milliarden Dollar komme auf den Prüfstand. Verizon hatte zuvor bereits erklärt, bei Abschluss des Deals nicht über den Verdacht eines Datendiebstahls informiert worden zu sein.

Quelle: Statista

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