Sie sind hier: Home > Digital > Sicherheit >

Online-Shopper werden von Gebühren befreit

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Neue Zahlungsrichtlinien  

Online-Shopper werden von Gebühren befreit

08.02.2017, 15:39 Uhr | dpa, t-online.de

Online-Shopper werden von Gebühren befreit. Kreditkarte auf Tastatur (Quelle: dpa)

Ein Passwort als Erkennungsmerkmal wird künftig nicht mehr ausreichen. (Quelle: dpa)

Ab 1. Januar 2018 sollen neue Regeln für das Bezahlen im Internet gelten: Bei Bankgeschäften und Online-Shopping müssen sich Kunden dann doppelt ausweisen. Das Kabinett stimmt am Mittwoch über einen entsprechenden Gesetzentwurf ab. Außerdem fallen Gebühren für mehrere Zahlungsarten weg. 

Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung des EU-Zahlungsrichtlinie (PSD II) soll Verbrauchern besseren Schutz bei Geldgeschäften im Internet gewährleisten. Damit wird die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung Pflicht. Diese erfordert mindestens zwei Elemente der Kategorien "Wissen" (z.B. ein Passwort), "Besitz" (etwa eine Kreditkarte) sowie "Dauermerkmal" (z.B. Fingerabdruck). Verlangt werde dies, "wenn der Zahler online auf sein Zahlungskonto zugreift, einen elektronischen Zahlungsvorgang auslöst oder über einen Fernzugang eine Handlung vornimmt, die ein Betrugs- oder Missbrauchsrisiko in sich birgt."

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung soll die Sicherheit erhöhen, schmälert aber auch die Bequemlichkeit digitaler Anwendungen. Zudem wird der Zahlungsverkehr in der EU weiter für Nicht-Banken geöffnet. Neu ist diese Art der Sicherheit nicht, sie wird jedoch bislang nur selten angewendet.

Außerdem ist im Gesetzesentwurf vorgesehen, dass Online-Händler keine Gebühren für die Zahlungen per Lastschrift, Überweisung oder Visa und Mastercard verlangen dürfen. Derzeit verlangen viele Online-Shops dafür Gebühren zwischen 3 und mehr als 20 Euro.

Kritik von der Kreditwirtschaft

Banken und Sparkassen müssen regulierten Dienstleistern Zugang zu den im Online-Banking geführten Kontodaten ihrer Kunden gewähren. Dafür müssen die Dienstleister eine Berufshaftpflichtversicherung oder andere Garantie vorweisen und dafür sorgen, dass Sicherheitsmerkmale des Nutzers sicher sind.

Die Kreditwirtschaft verweist auf den Aufwand unter anderem durch die Drittanbietern kostenlos einzurichtenden Bankenschnittstellen oder die Bearbeitung möglicher Regressansprüche. Andererseits böten sich auch für Banken und Sparkassen neue Marktchancen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
An Land gespült 
Mysteriöser Riesen-Kadaver gibt Rätsel auf

Das Video des ungewöhnlichen Fundes verbreitet sich gerade im Netz. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal