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Antivirensoftwaretest: Schutz für Android-Smartphos sinnvoll

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Sicherheits-Test  

So schützen Sie Ihr Android-Smartphone vor Schadsoftware

19.06.2017, 18:00 Uhr | Axel Schoen, t-online.de

Antivirensoftwaretest: Schutz für Android-Smartphos sinnvoll. Das ist die beste Antivirus-Software für Smartphones (Quelle: imago)

Das ist die beste Antivirus-Software für Smartphones (Quelle: imago)

Auf dem Windows-Computer sollte eine Anti-Virensoftware inzwischen Standard sein. Doch diese Erkenntnis scheint sich noch nicht bei allen Android-Smartphone-Besitzern durchgesetzt zu haben. Doch auch mobile Geräte brauchen Schutz. Welche App am besten schützt, hat AV-Test untersucht.

Das renommierte und unabhängige Prüfinstitut hat aktuelle Antivirus-Software für Android getestet. Wir zeigen Ihnen, welche die beste Software ist und warum Sie ihr Smartphone schützen sollten.

AV-Test hat 20 Antiviren-Programme überprüft. Die meisten Programme schnitten bei den beiden Punkten "Schutz" und "Bedienbarkeit" gut ab. Das Programm "NSHC-Droid-X 3.0" versagt beim Schutz und scheidet als schlechtestes im Vergleich ab.

Kostenlose App überzeugt

"Avira Antivirus Security 4.8" schnitt als kostenloses Programm fast so gut wie die Kaufversionen ab. Es erhielt beim Schutz fünf von sechs Punkten. Das ebenfalls kostenlose Tool von Avast schützt noch ein bisschen besser, als das von Avira. Avast und AVG nutzen nach eigenen Angaben insgesamt 7.9 Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland.

Die besten Antivirus- und Sicherheits-Apps für Android: https://www.av-test.org/de/antivirus/mobilgeraete/android/

Posted by AV-TEST GmbH on Montag, 19. Juni 2017

Über die Hälfte überzeugt vollständig

Elf der zwanzig Apps erhielten in den Bereichen Schutz und Benutzbarkeit die volle Punktezahl, mit jeweils sechs von sechs möglichen Punkten. Große und bekannte Firmen wie etwa Bitdefender, GData, Kaspersky, McAfee und Norton. Eher unbekannt in Deutschland dürfen Firmen wie AhnLab, Tecent und Antiy seien, die ebenfalls die volle Punktzahl erreichen.

Schutz ist notwendig

Laut einer Untersuchung des Internet Security Threat Report von Symantec sind 17 Prozent aller Android-Apps, das entspricht rund einer Million, mit Schadsoftware verseucht. Wenn man bedenkt, wie viele Apps man installiert hat, sind im Schnitt 33 Prozent aller Android-Geräte mit Malware verseucht. "Insgesamt haben Nutzer bisher über zwei Milliarden Android-Apps heruntergeladen, die Daten stehlen.", schreibt Symantec Die Sicherheitsfirma Proofpoint hat 12.000 bösartige Android-Apps identifiziert. Die Infektionsraten von Android-Smartphones steigen weltweit, es sind 60 Prozent der Geräte im Netz verseucht. Apple-iPhone sind dagegen nur zu sechs Prozent verseucht. Da iPhones immer beliebter werden und damit in den Fokus der Hacker rücken, lohnt es sich auch hier eine Schutz-Software zu installieren. Obwohl Infektionen durch die restriktiven Vorgaben und Schutzvorkehrungen deutlich seltener sind.

Google mit Schuld am Malware -Problem

"Google Play ist dagegen fast schon eine regelfreie Zone: Praktisch jeder kann eine App in den Play Store hochladen und dort vertreiben. Kein Wunder, dass Hacker und Scriptkiddies diese offene Plattform ausgenutzt haben, um Spiele und Apps hochzuladen, die mit Malware und aufdringlicher Werbung gespickt waren", schreibt Symantec in einem Blogbeitrag.

Auch Apple nicht frei von Malware

Apples iOS ist ebenfalls zum Opfer bösartiger Apps geworden. "Von einer unbekannten Anzahl von Unternehmen, die das Sicherheitssystem von Proofpoint nutzen, setzten 40 Prozent Geräte von Apple ein, auf denen zwielichtige Apps liefen", ist Symantec überzeugt.

Tipps

  • Verhalten Sie sich auf Ihrem Smartphone wie bei Ihrem PC, achten Sie beispielsweise darauf, was Sie herunterladen und schützen Sie ihr Gerät mit einem Passwort/Pin.
  • Installieren Sie eine Virenschutz-App.
  • Sperren Sie ein verlorenes Handy und löschen Sie die Daten aus der Ferne. Ändern Sie dann auch alle Passwörter.
  • Installieren Sie nur Apps aus sicheren Quellen und von seriösen Anbietern.
  • Installieren Sie immer alle Aktualisierungen der Apps und des Betriebssystems.
  • Seien Sie vorsichtig in öffentlichen WLAN und nutzen Sie möglichst ein VPN-Tool zur sicheren Übertragung Ihrer Daten.

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