Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Die Erfolgsgeschichte von MS-DOS

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Microsoft  

Die Erfolgsgeschichte von MS-DOS

27.06.2008, 11:49 Uhr

1981: Bill Gates und Paul Allen - die Microsoft Gründer. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)1981: Bill Gates und Paul Allen - die Microsoft Gründer. (Quelle: dpa) Gates benannte das System in MS DOS (Microsoft Disc Operating System) um und entwickelte es weiter. Mitte der 80er Jahre musste Microsoft nach einem Rechtsstreit knapp eine Millionen Dollar an SCP bezahlen, da Microsoft den Namen des Großkunden IBM verschwiegen und sich damit das Qdos-System erschlichen habe.

Windows und Office zum Marktführer

Auch später sah Gates sich immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, Innovationen nicht selbst entwickelt, sondern bei anderen abgekupfert zu haben. Mit DOS legte Gates nicht nur den Grundstein für den überragenden Erfolg von Microsoft und seines persönlichen Vermögens, sondern begründete die Software-Industrie. Mit dem Büroprogrammpaket Office und dem Betriebssystem Windows wuchs das Unternehmen in den folgenden Jahrzehnten dann zu einem übergroßen Software-Imperium. Noch heute erwirtschaftet Microsoft seinen Gewinn fast ausschließlich mit Office und Windows, auch wenn die Produktpalette des Konzerns fast unüberschaubar geworden ist und von Großrechnersystemen bis hin zu (bislang erfolglosen) MP3-Playern (Zune) reicht.

Foto-Show Von Windows 1.0 bis Vista - die Windows-Geschichte
Zum Durchklicken Das Leben des Bill Gates
Quiz Was wissen Sie wirklich über Windows?
Quiz Der große Bill-Gates-Wissenstest
Foto-Show Bill Gates' letzte Rede in Bildern

Netscape aus dem Wettbewerb gedrückt

Obwohl Gates stets bereit war, den Erfolg von Microsoft mit Partnern zu teilen, schreckte er aber auch nicht davor zurück, die Marktmacht seines Unternehmens brutal einzusetzen. Als Microsoft Anfang der neunziger Jahre die Bedeutung des Internets verschlafen hatte, zettelte Gates den "Browser-Krieg" gegen Netscape an. Diese Episode steht stellvertretend für die wiederholt angeprangerten Geschäftspraktiken des Konzerns.

Mr. Microsoft ein rücksichtloser Geschäftsmann

Gates sei ein "rücksichtsloser Geschäftsmann, der durch technische Spielereien Macht gewinnt und es dann nicht lassen kann", charakterisierten die US-Autoren Jim Erickson und James Wallace "Mr. Microsoft". Die damalige US-Justizministerin Janet Reno klagte: "Microsoft nutzt sein Monopol auf ungesetzliche Weise, um seine Alleinherrschaft zu verteidigen und zu erweitern." Nach dem Wahlsieg von George W. Bush gegen Al Gore im Jahr 2001 entging Microsoft jedoch einer drohenden Zerschlagung.

Nächste Seite: Gates wird zum reichsten Mann der Welt

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Viraler Hit 
So verjagen Studentinnen eine Ratte

In dem Video, das eine der Bewohnerinnen bei Twitter postete, verjagen die WG-Mitglieder einen Nager. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal