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Steve Jobs wettert gegen Adobe Flash  

Steve Jobs prophezeit das Ende von Adobes Flash-Player

30.04.2010, 11:35 Uhr | spiegel.de

Steve Jobs wettert gegen Adobe Flash. Apple-Chef Steve Jobs. (Foto: dpa)

Adobe muss draußen bleiben: Steve Jobs prophezeit das Ende von Flash. (Foto: dpa)

Frontalangriff auf Adobe: Schärfer als bisher hat Apple-Chef Steve Jobs den Flash-Player von Adobe attackiert. Die Technologie sei fehlerhaft, ein Batteriefresser und dem Untergang geweiht - und werde auch in Zukunft nicht auf iPhone und iPad laufen.

Steve Jobs' Abneigung gegen die Flash-Technologie ist kein Geheimnis, aber so direkt und ausführlich wie am Donnerstag (Ortszeit) in einem offenen Brief war die Kritik des Apple-Chefs noch nie. Der Flash-Player sei von iPhone und iPad ausgeschlossen worden, weil er zu fehlerhaft, PC-orientiert und ein Batteriefresser sei, schreibt Jobs darin.

Apple wehrt sich gegen Kritik

Apple war in die Kritik geraten, weil der Ausschluss des Flash-Players von seinen mobilen Geräten deren Funktionalität im Internet einschränkt. Internet-Seiten vieler Restaurants oder Video-Anbieter wie das US-Portal Hulu.com etwa operieren mit der Technologie, die meisten Multimedia-Inhalte werden nach wie vor damit abgespielt.

Apple will Apps unabhängig von Adobe entwickeln

In seiner Erklärung betont Jobs, der wichtigste Grund für den Verzicht auf Flash sei, dass damit ein Dritter zwischen Apple und Programmentwickler kommen würde. Das bedeute bei einem Einsatz von Flash, dass Software-Entwickler nur dann Verbesserungen im Apple-Betriebssystem umsetzen könnten, wenn Adobe seine eigene Software update.

Erfolg der Apps beweise Flash sei überflüssig

"Die 200.000 Apps beweisen, dass Zehntausende Entwickler kein Flash benötigen, um grafisch ansprechende Applikationen zu entwickeln, Spiele eingeschlossen", schreibt Jobs. Die Technologie habe sich überholt und sei nicht mehr notwendig, um Videos oder anderweitige Inhalte im Internet anzuschauen.

Adobe will Flash auf jeden Bildschirm bringen

Von Adobe gab es am Donnerstagabend zunächst keine Stellungnahme. Konzernchef Shantanu Narayen hatte jedoch bereits im März angekündigt, Flash auf jeden Bildschirm bringen zu wollen, also auch auf Apples Kassenschlager iPhone. Ohnehin, so die Mutmaßung Narayens, habe der Bann nichts mit technologischen Problem zu tun.

Apples Abkehr von Flash hat geschäftliche Gründe

Ähnlich äußert sich Sheri McLeish, Branchenexpertin von Forrester Research. Der Ausschluss von Flash sei ungeachtet Jobs' Betonung der technologischen Komponente vielmehr eine geschäftliche Entscheidung gewesen. "Das ist nicht das Ende von Flash", sagt sie jedoch, letztlich sei es am Nutzer, sich für Geräte anderer Firmen zu entscheiden, wenn sie auf die Integration von Flash wert legen.

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