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Google Earth: US-Stadt Riverhead spioniert nicht mehr nach Pools

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250 illegale Pools  

Stadt stellt Pool-Spionage mit Google Earth ein

10.09.2010, 14:16 Uhr | Jens Müller, t-online.de

Google Earth: US-Stadt Riverhead spioniert nicht mehr nach Pools. US-Stadt Riverhead entdeckte illegale Pools mit Google Earth. (Symbolfoto: t-online.de)

US-Stadt Riverhead entdeckte illegale Pools mit Google Earth. (Symbolfoto: t-online.de) (Quelle: t-online.de)

Die US-Stadt Riverhead beschränkt ihre Big-Brother-Methoden und wird nicht mehr mit Google Earth nach illegal errichteten Swimming-Pools suchen. Die Pool-Spionage der Kleinstadt-Behörden sorgte auch außerhalb der Vereinigten Staaten für Aufsehen.

Behörden der amerikanischen Kleinstadt Riverhead werden nicht mehr mit Google Earth illegale Swimming-Pools ausspionieren. Das beschloss der Stadtrat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Associated Press. Mitarbeiter der Stadtverwaltung dürften nicht mehr die Satellitenbilder von Google Earth als Grundlage für die Verfolgung von Bausünden einsetzen. Verstöße gegen Auflagen der im Bundesstaat New York liegenden Stadt Riverhead müssten von öffentlichen Gebieten aus einzusehen sein.

250 illegale Pools mit Google Earth in Riverhead entdeckt

Mitarbeiter der Stadtverwaltung Riverheads hatten mit Google Earth über 250 illegal errichte Privat-Pools ausfindig gemacht und den Besitzern saftige Geldstrafen auferlegt. Mehr als 75.000 US-Dollar soll die Stadt dadurch von Bewohnern kassiert haben, die für ihre Schwimmbäder keine Anträge bei der Stadt eingereicht hatten. Datenschützer kritisierten das Vorgehen als Big-Brother-Methoden geldgieriger Lokalbehörden. Die Bauaufsicht rechtfertigte die Anfang August bekanntgewordene Pool-Spionage mit Sicherheitsbedenken. Bei einem nicht genehmigten Pool sei nicht gewährleistet, dass Pumpen, Elektrik und die Umzäumung den Richtlinien entsprächen. Der Fall sorgte auch außerhalb der USA für Aufsehen und für erregte Kommentare zahlreicher Internet-Nutzer.

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