15.04.2013, 16:51 Uhr | Detlef Meyer / Jörg Hofmann, t-online.de
Mit Firefox bewegen Sie sich sehr zügig im Internet. Es geht aber noch flotter, denn der Browser fährt in der Standard-Konfiguration nur mit angezogener Handbremse. Grund dafür ist, dass das Pipelining im Basis-Setup deaktiviert ist. Schalten Sie es ein, werden Internetseiten schneller aufgerufen. Wie Sie die Schnellsurf-Funktion mit dem aktuellen Firefox-Browser und älteren Vorgängerversionen aktivieren, erfahren Sie hier.
Pipelining ist eine Programmfunktion des Hypertext Transfer Protocol (HTTP). Das Übertragungsprotokoll steuert das Senden und Empfangen von Daten. Sofern der Internetserver mit der aufgerufenen Seite bereits Pipelining unterstützt, sind insgesamt acht statt vier zeitgleiche Anfragen möglich, was eine erhebliche Verkürzung der Seitenladezeiten mit sich bringt.
Nutzen Sie ein älteres Firefox-Model der Vorgängerversionen 3 bis 14, gehen Sie so vor:
Starten Sie Firefox, und geben Sie in die Adresszeile das Kommando about:config ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
Bestätigen Sie die erscheinende Warnmeldung mit einem Klick auf Ich werde vorsichtig sein, versprochen!
Um die verfügbaren Einstellungen auf das Wesentliche zu beschränken, geben Sie unter Filter den Begriff Pipelining ein.
Klicken Sie den in der Konfigurationsliste network.http.pipelining mit der rechten Maustaste an. Aus dem Kontextmenü wählen Sie den Eintrag Umschalten aus, um das Pipelining zu aktivieren.
Verwenden Sie einen Proxy-Server für den Internetzugang, schalten Sie auch den Wert network.http.proxy.pipelining um.
Klicken Sie jetzt den Eintrag network.http.pipelining.maxrequests mit der rechten Maustaste an. Aus dem Kontextmenü wählen Sie den Eintrag Bearbeiten aus.
Öffnen Sie die zusätzlichen Kanäle für die Seitenanforderung, indem Sie den vorgegebenen Wert 4 auf 8 erhöhen.
Ab Firefox-Version 15 hat Mozilla die Pipelining-Funktion um den neuen Parameter network.http.pipelining.max-optimistic.requests erweitert. Der Wert für maxrequests markiert nun nicht mehr die zeitgleich möglichen Anfragen, sondern die Obergrenze der maximal zulässigen Seitenabrufe. Diese ist standardmäßig auf 32 festgelegt und sollte beibehalten werden.
Und so schalten Sie den Highspeed-Kanal für Ihren Firefox-Browser frei:
Starten Sie Firefox, und geben Sie in die Adresszeile das Kommando about:config ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
Bestätigen Sie die erscheinende Warnmeldung mit einem Klick auf Ich werde vorsichtig sein, versprochen!
Um die verfügbaren Einstellungen auf das Wesentliche zu beschränken, geben Sie unter Filter den Begriff Pipelining ein.
Klicken Sie den in der Konfigurationsliste network.http.pipelining mit der rechten Maustaste an. Aus dem Kontextmenü wählen Sie den Eintrag Umschalten aus, um das Pipelining zu aktivieren.
Verwenden Sie einen Proxy-Server für den Internetzugang, schalten Sie auch den Wert network.http.proxy.pipelining um.
Öffnen Sie die zusätzlichen Kanäle für die Seitenanforderung, indem Sie den vorgegebenen Wert 4 auf 8 erhöhen.
Quelle: Detlef Meyer / Jörg Hofmann, t-online.de
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