19.07.2012, 09:40 Uhr | jhof
Der neue Firefox 14 liegt zum Download bereit. Neue Features helfen, sichere Webseiten leichter zu erkennen, mehrere als "kritisch" eingestufte Sicherheitslücken werden geschlossen. Der Wechsel ist in jedem Fall empfehlenswert. Was der neue Browser alles kann, zeigt die Foto-Show.
Mit Firefox 14 reagiert Mozilla auf die jüngsten Betrugsmaschen der Online-Kriminellen und zieht die Sicherheitsschrauben seines Browsers noch fester an – und das nicht nur unter der Haube. Version 14.0.1 zeigt das Favicon einer geöffneten Internetseite jetzt nicht mehr neben der URL an, sondern blendet im Normalfall eine graue Weltkugel ein. Dies soll verhindern, dass manipulierte Adressen mittels bestimmten Icons Sicherheit vortäuschen können. Lieblingsseiten lassen sich aber dennoch auf einen Blick erkennen, da das Favicon weiterhin im Tab angezeigt wird.
Neben der Weltkugel treten nach dem Update auf Firefox 14 noch drei weitere Statusanzeigen in Kraft: Ein graues Warndreieck signalisiert eine Webseite mit sowohl sicheren als auch ungeschützten Inhalten. Sobald ein graues Schloss erscheint, ist die Internetseite mit SSL geschützt und in der Regel abhörsicher. Ein grünes Schloss steht für die höchste Sicherheitsstufe (SSL-Verbindung mit Extended-Validation-Zertifikat), wie man sie beispielsweise von einer Seite zum Online-Banking erwarten kann.
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Der neue Mozilla-Browser schickt Suchanfragen an Google automatisch über eine verschlüsselte SSL-Verbindung. So ist gewährleistet, dass innerhalb eines Netzwerks Dritte nicht die Suchanfragen mitschneiden und auslesen können.
Beim Schutz der Privatsphäre hingegen patzt der neue Mozilla-Browser. Kern der Kritik ist die mit Version 14 neu eingeführte Funktion Inline Auto-Complete. Bei der Eingabe einer Adresse versucht Firefox, nach jedem Buchstaben den besten Treffer aus dem Browser-Cache zu ermitteln. Dies soll einen schnelleren und bequemeren Seitenaufruf ermöglichen, verrät einem Mitbenutzer aber unter Umständen, welche Seiten schon mit dem Browser aufgerufen wurden. Kurzum: Damit Firefox nicht willkürlich Seiten aus dem Cache zusammenwürfelt und anzeigt, können Surfer Inline Auto-Complete mit der Eingabe von about:config und einem Doppelklick auf den Wert browser.urlbar.autoFill ausschalten. Mehr praktische Tipps rund um Firefox und about:config haben wir Ihnen in unserer Foto-Show zusammengetragen.
Der verbesserte Firefox 14 steht ab sofort via Auto-Update oder zum manuellen Download für Windows, Mac OS X und Linux bereit.
Quelle: jhof
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