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Windows XP läuft aus: Windows wechseln ohne Ärger

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Nach dem Supportende  

Windows XP wechseln ohne Ärger

07.04.2014, 15:44 Uhr | t-online.de

Windows XP läuft aus: Windows wechseln ohne Ärger. Windows 7-Boxen (Quelle: t-online.de)

Am 8. April ist Schluss mit Windows XP. Doch worauf muss ich beim Systemwechsel achten? (Quelle: t-online.de)

Am 8. April 2014 erhält Windows XP seine letzte Auffrischung. Ab dann gibt es keine Sicherheits-Updates mehr, das Betriebssystem wird zu einer leichten Beute für Online-Kriminelle. Online-Banking und Internetsurfen sind dann nicht mehr sicher. Trotzdem halten viele an dem Uralt-System fest – wovon jedoch dringend abzuraten ist. Wir zeigen, wie Sie ohne Ärger umsteigen.

Aufgrund der nicht absehbaren Sicherheitsrisiken nach dem Support-Ende sollten XP-Nutzer auf ein neueres Betriebssystem umsteigen. Die 13 Jahre alte Software entspricht nicht mehr dem Stand der Technik, Microsoft hat das Support-Ende seit langem angekündigt.

Windows 7 versus Windows 8

Wer Windows treu bleiben möchte, sollte mindestens die Version Windows 7 Home Premium installieren, rät der Branchenverband Bitkom. Dieses Betriebssystem will Microsoft noch bis zum Jahr 2020 unterstützen. Für die neueste Version Windows 8.1 werden voraussichtlich bis Oktober 2023 Support und Sicherheits-Updates bereitgestellt.

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Neues Betriebssystem: Das sollten Umsteiger wissen. zum Video

Wer einen leistungsstarken Computer hat, kann auch auf Windows 8 umsteigen – sofern der PC die Mindestanforderungen erfüllt. Microsoft stellt kostenlose Assistenten zur Verfügung, die automatisiert alle Voraussetzungen überprüfen.

Da kein direktes Upgrade per Download über Windows XP möglich ist, stellt Microsoft im zweiten Schritt einen Umzugshelfer kostenfrei zur Verfügung. Damit können Sie Ihre Dateien, E-Mails und Dokumente sowie Nutzerprofile und Einstellungen auf das neue Betriebssystem übertragen.

Was kostet der Umstieg?

Einen original Windows-7-Datenträger gibt es im Fachhandel ab 80 Euro – hier handelt es sich üblicherweise um eine System-Builder- oder OEM-Version. Noch günstiger sind Betriebssysteme aus dem Microsoft Refurbisher-Programm für gebrauchte, wiederaufbereitete PCs und Notebooks. Diese mit dem Kürzel MAR (Microsoft Authorized Refurbisher) gekennzeichneten Windows-7-DVDs sind im Versandhandel schon ab 50 Euro erhältlich. Das aktuelle Windows 8 Pro Upgrade schlägt mit knapp 90 Euro zu Buche.

Schnäppchen-Händler, die Windows 7 für extrem kleine Geldbeträge handeln, erweisen sich häufig als unseriös. So hat etwa Microsoft 2013 eine Marge illegaler Windows-7-Kopien aus dem Verkehr gezogen, die im Online-Handel für unter 30 Euro über die Ladentheke gingen.

Mit Windows 7 bekommen Sie ein System, das gerade bei der Bedienung und Platzierung gewohnter Schaltflächen viel Ähnlichkeit mit Windows XP aufweist. Auf der anderen Seite müssen Sie sich überlegen, ob bei dem Aufwand, den eine Software-Runderneuerung mit sich bringt, wirklich ein nicht mehr ganz aktuelles Betriebssystem installiert werden soll.

Windows mit 64 oder 32 Bit?

Eine 64-Bit-Version von Windows 7 oder Windows 8 ist auf einem alten Computer mit Windows XP Home oder Windows XP Media Center Edition eine weniger gute Wahl. Hier ist ein Windows mit 32 Bit am besten geeignet.

Eine kostenlose Alternative zu Windows ist der Umstieg auf Linux. Die populärste Linux-Distribution Ubuntu läuft auch auf älteren Computern und hat niedrigere Anforderungen an die Hardware als ein modernes Windows. Ubuntu ist einfach zu installieren, und für Aktualisierungen des Betriebssystems stellt der Hersteller Canonical ähnlich wie Microsoft Updates bereit.

Der wohl größte Haken: Unter Linux können Sie Ihre gewohnten Windows-Programme und PC-Spiele nicht benutzen. Ein sicheres Surfen im Internet ist aber mit modernen Browsern wie Firefox möglich und genauso einfach wie unter Windows.

Raus aus dem Internet

XP-Nutzer können freilich auch nach Support-Ende des Betriebssystems ihren PC weiterhin nutzen. Wer aber weder auf eine aktuelle Windows-Version noch auf ein anderes Betriebssystem wie Linux umsteigen will, der sollte ab April nicht mehr über Windows XP ins Internet gehen. Dies raten sowohl die Sicherheitsexperten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als auch der Branchenverband Bitkom.

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