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Internet-Explorer-Leck in Windows XP wird nicht mehr beseitigt

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Kaputter Webbrowser  

Sicherheitsleck in Windows XP wird nicht mehr beseitigt

28.04.2014, 15:41 Uhr | dpa, t-online.de

Internet-Explorer-Leck in Windows XP wird nicht mehr beseitigt. Pop-up-Fenster zum Support-Ende für Windows XP.  (Quelle: Microsoft)

Nach dem Support-Aus: Browser-Lücke stellt Windows-XP-Nutzer vor Probleme. (Quelle: Microsoft)

In Windows XP ist erstmals eine Sicherheitslücke entdeckt worden, die XP-Nutzer vor ernsthafte Problemen stellt. Der Fehler betrifft den Webbrowser Internet Explorer für alle gängigen Windows-Systeme. Derzeit untersucht Microsoft noch den Schadcode und will in Kürze einen Patch zum Schließen der Lücke bereitstellen – allerdings nicht mehr für das betagte XP-System.

Die Unterstützung für Windows XP hatte das Unternehmen am 8. April endgültig eingestellt und zum Stichtag noch einmal zwei Sicherheitsrisiken behoben. Seither gibt es keinen offiziellen Schutz mehr für die mehr als 14 Jahre alte Software. Nutzer dürften damit den Angriffen ungeschützt ausgeliefert sein.

Internet Explorer ab Version 6 betroffen

Die am Wochenende neu entdeckte Sicherheitslücke betrifft Microsofts Internet Explorer ab Version 6. Die Schwachstelle bestehe aus einem fehlerhaft programmierten Zugriff auf den Speicher, teilte das Unternehmen mit. Über eine präparierte Website, die der Nutzer mit dem Internet Explorer ansteuert, könne sich ein Angreifer Zugang zum Rechner verschaffen, dort schadhaften Code ausführen und möglicherweise sogar die Kontrolle über den Computer übernehmen. Die Schwachstelle wird bereits aktiv ausgenutzt.

Microsoft rät zu Schutzmaßnahmen

Die Angriffe konzentrierten sich laut dem Sicherheitsdienst FireEye, der die Schwachstelle entdeckte, jedoch vorerst auf die Versionen 9 bis 11 des Internet Explorers. Nutzern empfiehlt Microsoft erste Schutzmaßnahmen und rät zur Vorsicht beim Anklicken von Links etwa in E-Mails, die auf möglicherweise präparierte Websites leiten könnten.

Nutzer von Windows XP können ihr Betriebssystem schützen, indem sie auf einen alternativen Webbrowser wie Firefox umsatteln. Dieser wird nach wie vor vom Hersteller Mozilla mit Sicherheitsupdates versorgt.

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