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"Windows XP ist eine tickende Zeitbombe"

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Sechs Monate nach Supportende  

"Windows XP ist eine tickende Zeitbombe"

09.10.2014, 10:16 Uhr | dpa, t-online.de

"Windows XP ist eine tickende Zeitbombe". Microsoft Windows XP (Quelle: dpa)

Das veraltete Betriebssystem Windows XP bereitet Behörden erhebliche Probleme. (Quelle: dpa)

Windows XP ist offenbar nicht totzukriegen: Ein halbes Jahr nach dem offiziellen Ende des Supports ist das 13 Jahre alte Betriebssystem noch immer im Einsatz. Obwohl bekannte Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden, wird es weiterhin genutzt. Experten sprechen von einer "tickenden Zeitbombe". Die Frage sei nicht, ob, sondern wann die entsprechenden Rechner gehackt würden.

Weltweit ist Windows XP derzeit noch auf über 23 Prozent der Rechner im Einsatz, hat die Analysefirma Netmarketshare gemessen. In Deutschland ist die Zahl deutlich niedriger: Den Messungen der Analysefirma Statcounter zufolge lief das System im September noch auf 6,89 Prozent der genutzten Rechner – das ist etwa jeder 14. Computer.

Vor allem in Unternehmen finden Experten die Nutzung besorgniserregend. "Windows XP auf vernetzten Firmenrechnern ist eine tickende Zeitbombe", sagte Axel Oppermann, Analyst des Beratungshauses Avispador. Wer das System einsetze, handele "grob fahrlässig" und gefährde nicht nur sein eigenes Unternehmen, sondern auch die seiner Partner. "Es ist nicht die Frage, ob, sondern wann die IT gehackt werden wird."

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Nutzen Sie noch Windows XP?

Löchriges Betriebssystem

Windows XP ist unter den vielfach eingesetzten Betriebssystemen heute das unsicherste aller Windows-Betriebssysteme und sechsmal anfälliger für Schadsoftware als Windows 8. Wer möglichst sicher im Internet unterwegs sein will, sollte daher auf ein aktuelleres System wechseln. Wie das möglichst reibungslos funktioniert, erklären wir in unserem Ratgeber "Windows XP wechseln ohne Ärger".

Support für Windows XP nur noch in Ausnahmefällen

Zum Marktstart von Windows XP am 25. Oktober 2001 schmiss Microsoft eine große Party in New York. Bill Gates pries das System damals als "einen Meilenstein in der Computergeschichte" an. Er sollte recht behalten. Im ersten Jahr verkaufte sich das XP laut Microsoft 67 Millionen Mal.

Bis Oktober 2010 konnten Nutzer es noch kaufen. Den Support für das 13 Jahre alte Betriebssystem stellte Microsoft schließlich am 8. April 2014 nach langer Vorlaufphase ein und stopfte zum Stichtag noch einmal zwei Sicherheitslücken.

Mit dem Wegfall des Supports werden seitdem keine Sicherheitslücken mehr geschlossen. Kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet Microsoft mithilfe eines Partnernetzwerks Unterstützung beim Umstieg an. Nur in Ausnahmefällen hatte Microsoft einigen Geschäftskunden weitere Sicherheits-Updates gewährt.

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