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Windows 10: Microsoft rudert bei Gratis-Update zurück

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Keine Gratis-Legalisierung  

Update auf Windows 10: Microsoft rudert zurück

21.03.2015, 10:21 Uhr | t-online.de

Windows 10: Microsoft rudert bei Gratis-Update zurück. Terry Meyerson stellt Windows 10 vor (Quelle: dpa/Archivbild)

Microsoft-Manager Terry Meyerson präsentiert das neue Windows auf einer Veranstaltung am 21. Januar 2015. (Quelle: Archivbild/dpa)

Microsoft will die kostenlosen Upgrades auf Windows 10 doch nicht so großzügig verteilen, wie zuvor berichtet. Die Aussage von Windows-Manager Terry Meyerson, illegale Windows-Versionen würden durch das Upgrade auf Windows 10 legalisiert, sei unrichtig. Korrekt sei dagegen, dass sich auch ein geklautes Windows updaten lasse.

Wie das Newsportal "The Verge" berichtet, bemühe sich Microsoft um eine Klarstellung der Upgrade-Regelungen für das kommende Windows 10. Demnach sei es ein Unterschied, ob die Vorversion – also eine Installation von Windows 7 oder 8.1 – lizensiert sei oder nicht.

Handelt es sich um eine illegale Kopie, habe der Kunde zwar ebenfalls die Möglichkeit, kostenfrei auf Windows 10 zu wechseln. Doch auch danach bleibe Windows illegal. Es soll hier eine Möglichkeit geben, die Version auf einfachem Weg zu lizenzieren. Restriktionen soll es jedoch in keinem Fall geben.

Stündlicher Blackscreen

Microsoft werde auch für ein unlizensiertes Windows 10 die regelmäßig veröffentlichten Sicherheitspatches zur Verfügung stellen. Allein die optionalen Zusatz-Updates werde es nicht geben. Eine bittere Pille muss der illegale Nutzer aber doch schlucken: Einmal stündlich soll der Desktop sich schwarz einfärben, mit dem Hinweis, dass die genutzte Version nicht lizensiert sei.

Illegales Update sinnvoll oder nicht?

Es muss vermutet werden, dass Microsoft ein großes Interesse daran hat, möglichst alle seiner Nutzer zum Wechsel auf eine neue Version des Betriebssystems zu bewegen. So dürfte es den Software-Konzern stören, dass es immer noch viele XP-Nutzer gibt, deren Systeme zunehmend instabiler und unsicherer werden, weil hier keine Verbesserungen mehr vorgenommen und bestehende Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden.

Darunter fallen auch die Bemühungen des Unternehmens, Windows-Nutzer für den aktuellen Internet Explorer zu gewinnen. Microsoft warnt bereits seit Längerem vor der Nutzung des Internet Explorer 8 und früheren Versionen seines Webbrowsers. Stattdessen empfiehlt der Konzern die Installation des Internet Explorer 11, dieser läuft jedoch erst ab Windows 7.

Mit dem Wechsel auf Windows 10, legal oder nicht, verbessert der Nutzer in jedem Fall die Sicherheitsarchitektur seines Systems. Neuere Windows-Versionen sind besser gegen neue Schadprogramme und Hacker-Attacken gewappnet.

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