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Microsoft wird 40 und machte Bill Gates zum reichsten Mann der Welt

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40 Jahre Microsoft  

Wie Bill Gates das ganz große Ding landete

04.04.2015, 11:08 Uhr | dpa

Microsoft wird 40 und machte Bill Gates zum reichsten Mann der Welt. Die beiden Microsoft-Gründer Bill Gates (r) und Paul Allen (l) aufgenommen im Jahr 1981. (Quelle: dpa)

Die beiden Microsoft-Gründer Bill Gates (r) und Paul Allen (l) aufgenommen im Jahr 1981. (Quelle: dpa)

Bereits im Alter von 19 Jahren hat William "Bill" Henry Gates III. den Grundstein für den Erfolg des modernen PC gelegt. Microsoft machte den Studienabbrecher zum reichsten Mann der Welt – sein Vermögen wird derzeit auf rund 78 Milliarden Dollar geschätzt. Gates besaß jedoch nicht das Showtalent seines Konkurrenten und Apple-Mitbegründers Steve Jobs. "Ich war nie in seiner Liga", wird Gates in einer neuen Jobs-Biografie zitiert.

Gates wurde 1955 in der Nähe von Seattle im Bundesstaat Washington als Sohn des Rechtsanwalts William H. Gates II. und der Lehrerin Mary Maxwell Gates geboren. Schon als Schüler entwickelte er eine große Leidenschaft für Computer. Damals konnte man bei großen Unternehmen dafür Rechenzeiten mieten. Er lernte an der Schule den zwei Jahre älteren Paul Allen kennen und verbrachte mit seinem Freund jede freie Minute am Computer.

Für "Micro-Soft" verließ er Harvard

In den 70er Jahren brachte Gates als Harvard-Student gemeinsam mit Allen die Programmiersprache Basic auf einem der ersten Heimcomputer, dem Altair 8800, zum Laufen. 1975 brach Gates sein Studium ab, um sich mehr seiner kleinen Firma Micro-Soft zu widmen und das Unternehmen aufzubauen. Als Gründungsdatum gilt der 4. April 1975.

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Seine Bilderbuchkarriere begann Gates mit einem Großauftrag von IBM (1980). Er sollte für deren PC ein Betriebssystem liefern. Gates nahm den Auftrag an und kaufte für rund 50.000 Dollar die Rechte an dem System QDOS ("Quick and Dirty OS"), entwickelte es weiter und benannte es in MS-DOS ("Microsoft Disc Operating System") um. Damit begann das PC-Zeitalter. Zum Weltkonzern stieg Microsoft dann mit dem Betriebssystem Windows auf.

Langsamer Rückzug von der Microsoft-Spitze

Auf dem Zenit seines Erfolges – und unter dem Druck eines Wettbewerbsverfahrens in den USA – trat Gates Anfang 2000 den Rückzug an. Zunächst gab der die Position als Chief Executive Officer an Steve Ballmer ab, 2008 zog sich der damals 53-Jährige dann fast ganz aus dem Software-Konzern zurück. Seitdem nimmt er nur noch als Aufsichtsratsvorsitzender Einfluss.

Seither arbeitet Gates vorwiegend für die von ihm und seiner Frau Melinda gegründete "Bill & Melinda Gates Stiftung" für die Bekämpfung von Krankheiten wie Malaria oder Aids.

Gates führt bei der Zeitschrift "Forbes" auch die Liste der großzügigsten Spender mit bislang über 30 Milliarden Dollar am. Der 59-Jährige lebt mit seiner Frau und drei Kindern in einem High-Tech-Anwesen in der Nähe von Seattle.

Seinen Traum aus den 70er Jahren hat Gates zumindest in den entwickelten Ländern verwirklicht. Heute steht dort in nahezu jedem Haushalt mindestens ein Personal Computer. Vor 40 Jahren war diese Vision noch ein ehrgeiziges Ziel.

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