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Windows 10 bekommt Android und iOS Apps

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Android und iOS Apps kommen für Windows 10

23.06.2015, 16:42 Uhr | Fabian Sinner

Windows 10 bekommt Android und iOS Apps. Bald sollen Android und iOS Apps auf Windows 10 für Nachschub sorgen (Quelle: Hersteller)

Bald sollen Android und iOS Apps auf Windows 10 für Nachschub sorgen (Quelle: Hersteller)

Unter den Codenamen "Astoria" und "Islandwood" arbeitet Microsoft an zwei Projekten, die Android und iOS Apps auf Windows-Geräte bringen sollen. Microsoft möchte Entwicklern mit nur wenigen Schritten die Portierung ihrer Apps auf Windows 10 ermöglichen, um so die Lücke zur Konkurrenz zu schließen.

Mit wenig Aufwand, aber erhöhtem Ertrag, möchte Microsoft die App-Entwickler für Android und iOS ködern und so den eigenen App-Store füllen. Dieser ist auch nach wie vor das Hauptargument, weswegen sich viele Kunden lieber für ein Konkurrenzprodukt entscheiden.

Fast keine Arbeit für den Entwickler

Den Großteil der Portierungsarbeit übernimmt ein eigens von Microsoft entworfener Webdienst. Der Programmierer lädt seine .apk-Datei (Android-Installationssoftware) hoch und schaut zu, wie sie automatisch umgewandelt wird. Schließlich gibt es eine kurze Rückmeldung, welche Bestandteile verändert werden müssen.

So können beispielsweise die Windows-typischen und dauerhaft aktualisierten Live-Kacheln eingebaut werden. Aus Google Maps werden die Bing-Karten, und Cortana ersetzt den Android-Sprachassistenten. Selbst typische Symbole können ausgetauscht werden, damit die Anwendung die üblichen Bedienelemente wie im Windows-Menü authentisch anzeigt.

Nach der Anpassung kann die Applikation direkt für den Windows-Store angemeldet werden. Der Bau einer Universal-App die auf Smartphones und Rechnern mit Windows 10 gleichermaßen läuft, ist über dieses Web-Portal ebenfalls möglich.

Genauere Details zu der Portierung von iOS-Anwendungen gibt es seitens Microsoft noch nicht. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Vorgang sich im Kern nicht großartig von der Android-Vorgehensweise unterscheiden wird.

Kleine Schönheitsfehler

Trotz der enormen Vorteile, die sich Windows-Nutzern dadurch bieten könnten, hat die Portierung auch mit kleinen Schönheitsfehlern zu kämpfen. Da die App letztlich nicht nativ für Windows 10 entwickelt wird, kann die ehemalige Android-Anwendung sich zum Beispiel nicht selbst aktualisieren.

Der Entwickler muss über das ursprüngliche Web-Portal seine Applikation manuell neu anpassen, um auch auf Windows das Update durchführen zu können. Microsoft verspricht aber auch hier wenig Mehraufwand um den eigenen Nutzern mögliche Verbesserungen innerhalb der Anwendung nicht zu verwehren.

Großes Potential

Sollte die App-Portierung in der Realität wirklich so glatt laufen, wie es seitens Microsoft angekündigt wurde, könnte Windows in Zukunft seinen Mangel an Anwendungen in den Griff bekommen. Derzeit befindet sich Project Astoria noch in der geschlossenen Testphase, doch vermutlich werden Nutzer noch dieses Jahr erstmals in Kontakt mit den neuen Apps kommen.

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