Sie sind hier: Home > Digital > Computer > Windows 10 >

Windows 10 kostenlos sichern oder lieber nicht? Heute letzte Chance

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Letzte Chance  

Windows 10 gratis sichern oder lieber nicht?

29.07.2016, 12:57 Uhr | fen, yba

Windows 10 kostenlos sichern oder lieber nicht? Heute letzte Chance. In wenigen Stunden endet das Gratis-Upgrade auf Windows 10. (Quelle: t-online.de)

In wenigen Stunden endet das Gratis-Upgrade auf Windows 10. (Quelle: t-online.de)

Heute, am 29. Juli, ist die letzte Chance auf ein kostenloses Windows 10 – die Frist für das Gratis-Upgrade läuft ab. Tatsächlich macht Windows 10 vieles besser als seine Vorgänger. Es gibt aber Gründe, auf Microsofts Angebot zu verzichten. Wir erklären, für wen sich Windows 10 lohnt und wer das Upgrade besser lassen sollte.

Ein Jahr nach seiner Veröffentlichung läuft Windows 10 auf mehr als 350 Millionen Geräten. Laut Microsoft ist die Zufriedenheit der Nutzer größer als bei jedem anderen Windows seit XP. In unserem Live-Chat zu dem Thema zeichnete sich aber ein durchwachsenes Bild ab. Die guten und negativen Erfahrungen unserer Leser mit Windows 10 können Sie hier nachlesen.  

Was für Windows 10 spricht

1. Mehr Sicherheit: Microsoft hat seine Update-Politik mit Windows 10 geändert. Neue Sicherheitsflicken werden schneller ausgerollt und nicht nur einmal im Monat. Zudem sind empfindliche Teile des Betriebssystems sowie Benutzerkonten durch eine Art virtuellen und Hardware-unterstützten Tresor (VBS) besser vor Hackerangriffen geschützt.   

Microsofts zehnjähriger Support-Zeitraum hört bei Windows 7 im Januar 2020 auf. Schon im Januar 2015 endete der erweiterte Support, seitdem gibt es keine Neuerungen mehr, sondern lediglich Sicherheitsupdates. 

2. Mehr Internet: Windows 10 ist für das Internet gemacht. Bereits über das Startmenü lässt sich eine Internetsuche anstoßen. Persönliche Daten, etwa Kalender, lassen sich einfach synchronisieren und auch Dateien kommen ohne Kabel schneller vom Desktop-PC auf das Notebook, Tablet oder Smartphone. Noch mehr Möglichkeiten bietet die Sprachassistentin Cortana im Zusammenspiel mit den Universal Apps und erst vor Kurzem vorgestellten Bots.

3. Neue Funktionen: Vom neuen Startmenü über den aufgefrischten Windows Explorer und dem neuen Taskmanager über den Startbildschirm bis hin zu den virtuellen Desktops – es gibt viele Dinge die an Windows 10 Spaß machen, weil sie nützlich sind.

Was gegen Windows 10 spricht  

1. Weniger Privatsphäre: Windows 10 spioniert Benutzer deutlich intensiver aus als alle vorherigen Windows-Versionen, sofern man die Grundeinstellungen nicht verändert. Das ist jedoch schwierig, weil mehrere Stellschrauben gedreht werden müssen. Helfen können hier Tools von Drittanbietern wie XP Antispy oder ShutUp10

2. Weniger Freiheiten: Absurderweise bedeutet das mehr an Internet sowohl einen Einschnitt in der Privatsphäre als auch weniger Wahlmöglichkeiten, was die verwendete Software betrifft. So erfordern Cortana und die Universal Apps ein Microsoft-Konto, über das auch Daten für Werbekunden gesammelt werden. Windows 10 funktioniert zwar auch ohne Microsoft-Konto, die praktischen Extras fallen dann aber weg. Auch die im Startmenü integrierte Websuche soll künftig nur noch mit dem Microsoft-Browser Edge und der Microsoft-Suche Bing funktionieren. 

3. Alte Hardware und Software: Windows 10 hat von Haus aus deutlich mehr Treiber an Bord, um Geräte einzubinden. Auch die automatische Treibersuche funktioniert besser. Doch das gilt nicht uneingeschränkt, denn besonders bei Notebooks sind oft herstellerspezifische Spezialtreiber notwendig, die je nach Supportfreudigkeit des Herstellers auch mal fehlen können. Leser berichteten der Redaktion auch von (sehr) alter, aber nichtsdestotrotz oft verwendeter Software, die unter Windows 10 nicht mehr funktioniert. In diesen Fällen ist es sicherer, das vorinstallierte System nicht zu verändern.

Lohnt der Umstieg auf Windows 10? 

Windows 10 ist das modernere, sicherere und deshalb auch bessere System. Die kritischen Datenschutzeinstellungen lassen sich verändern, an die veränderte Benutzerführung kann man sich gewöhnen – das musste man bei fast jedem Versionssprung.

Wer zudem neugierig auf die neuen Funktionen ist, kann das Upgrade einfach ausprobieren. Innerhalb von 30 Tagen ist die Rückkehr zu Windows 7 oder 8.1 möglich.

Von Windows 10 auf Windows 7 downgraden. (Screenshot: t-online.de)
Von Windows 10 zurück zu Windows 7 oder 8.1

Die Installation von Windows 10 lässt sich einfach und in zehn Minuten rückgängig machen.

Von Windows 10 zurück zu Windows 7 oder 8.1


Wenn Sie auf das Upgrade verzichten, verpassen Sie allerdings auch nichts Essentielles. Sind alte Hardware (Drucker, Scanner, TV-Karten usw.) und Programme unerlässlich, bringt der Umstieg tendenziell mehr Nachteile als Vorteile. In diesen Fällen kann der Wechsel auf Windows 10 ruhig auf den Kauf eines neuen Computers warten. 

Wer größeren Wert auf seine Privatsphäre und freie Programmwahl legt, muss sich recht intensiv mit den Systemeinstellungen auseinandersetzen. Das über die Jahre rund geschliffene Windows 7 ist diesbezüglich deutlich einfacher zu handhaben.

Weitere spannende Themen finden Sie auf unserer Digital-Startseite.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Anzeige
congstar „Allnet Flat“ mit bis zu 2 GB Daten
zu congstar.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Computer > Software > Windows 10

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017