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Google Maps und Google Earth schöner und schärfer als je zuvor

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Großes Karten-Update  

Google Maps schöner und schärfer als je zuvor

28.06.2016, 18:47 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

Google Maps und Google Earth schöner und schärfer als je zuvor. Der Columbia Gletscher in Alaska, aufgenommen von Landsat 8. (Quelle: Google)

Der Columbia Gletscher in Alaska, aufgenommen von Landsat 8. (Quelle: Google)

Google hat seinen Kartendienst Google Maps mit neuen, sehr hochauflösenden Bildern aktualisiert. Die Aufnahmen stammen vom NASA-Satelliten Landsat 8, der seit 2013 im Orbit unterwegs ist. Laut Google sind die Satellitenfotos schöner und schärfer als je zuvor.

Landsat 8 ist der neueste Erdbeobachtungssatellit der NASA und seinen Vorgängern in vielen Aspekten überlegen. Seine Aufnahmen sind detailreicher und farbechter, zudem macht er doppelt so viele Fotos am Tag wie der Vorgänger Landsat 7. Die Aufnahmen sind aber nicht nur aktuell, sondern wurden auch mit neuer Bildverarbeitungstechnik zusammengesetzt. Deshalb sind sie laut Google schärfer als je zuvor.

Gut zu sehen ist das beim Vergleich eines alten und eines neuen Fotos von New York City in der Satellitenansicht von Google Maps:

Eine ältere Landsat 7-Aufnahme von New York in Google Earth (Quelle: Google).Die alte Aufnahme von New York City ist relativ blaß und verschwommen.

Eine neue Landsat 8-Aufnahme von New York City in Google Earth (Quelle: Google).Das untere, neue Foto von New York City ist schärfer, kräftiger in den Farben und lässt Details wie Hochhäuser, Schatten von Gebäuden oder Baseball-Felder im Central Park erkennen.

 
Wolkenloser Blick auf die Erde

Die neuen Bilder sind aber auch deshalb so gelungen, weil sie wolkenlos sind und keine harten Übergänge zeigen. Um das zu erreichen, hat Google aus Millionen Fotos die jeweils besten Teile entnommen und zu neuen Aufnahmen zusammengefügt. So entstanden traumhafte Ansichten wie die der Schweizer Alpen:

Eine neue Landsat 8-Aufnahme der Alpen in Google Earth (Quelle: Google).

 

Google brauchte enorme Rechenkraft

Das zu sichtende Bildmaterial von Landsat 8 hatte ein Volumen von einem Petabyte – das sind mehr als 700 Billionen einzelne Pixel. 43.000 Google-Computer leisteten dafür sechs Millionen Stunden an Computerrechenzeit in einer Woche ab. Welche Regionen mit frischen Bildern versorgt wurden, hat Google nicht verraten.

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