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Windows 10: Microsoft entschuldigt sich für Update-Trick

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"Sind zu weit gegangen"  

Microsoft entschuldigt sich für Update-Trick bei Windows 10

27.12.2016, 12:06 Uhr | mu, t-online.de

Windows 10: Microsoft entschuldigt sich für Update-Trick. Bei der Werbung für Windows 10 ging Microsoft zu weit. (Quelle: Reuters)

Bei der Werbung für Windows 10 ging Microsoft zu weit. (Quelle: Reuters)

Microsoft hat sich für sein teils aggressives Vorgehen beim Upgrade auf Windows 10 entschuldigt. "Wir sind zu weit gegangen", räumte Marketing-Chef Chris Capossela ein. Sein Team hätte mit dem Zwangsupgrade nur das Wohl der Anwender im Blick gehabt. 

Bereits ab dem Frühjahr 2016 wurden viele Nutzer von Microsoft dazu gedrängt, von Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10 umzusteigen. Der Konzern hatte das Upgrade als kritisches Update eingestuft und so dafür gesorgt, dass Nutzer mit Popups überhäuft wurden, die sie dringend zum Wechsel aufforderten.

Im Mai ging Microsoft noch einen Schritt weiter und schickte den Nutzern ein verändertes Popup auf den Rechner, bei dem sich der Konzern eines besonderen Tricks bediente: Wer auf das Kreuz zum Schließen des Fensters klickte, stimmte unwissentlich dem Upgrade zu. Experten stuften das Vorgehen als illegitim ein und viele Nutzer ärgerten sich zu Recht über das ungewollte Update. Für dieses Vorgehen musste Microsoft sogar Schadensersatz zahlen

"Wir sind zu weit gegangen"

Marketing-Chef Chris Capossela entschuldigte sich nun für diese rüde Methode. "Wir haben binnen weniger Stunden gemerkt, dass wir zu weit gegangen sind", sagte er in der YouTube-Show "Windows Weekly". Leider habe es eine gewisse Zeit gebraucht, bis das nächste Update veröffentlicht werden konnte, dass diese Änderung zurücknahm. "Diese zwei Wochen waren sehr schmerzhaft und ein deutlicher Tiefpunkt für uns. Wir haben daraus sehr viel gelernt", sagte Capossela.

Sein Team habe nur das Beste für die Nutzer gewollt – dass sie ein sicheres System auf ihrem Rechner einsetzen. Es sei eben schwierig, das richtige Maß zu finden, um Nutzer zu überzeugen. Aber abgesehen von diesem Tiefpunkt ist Capossela der Meinung: "Ich denke, wir haben es die meiste Zeit richtig gemacht".

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