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Windows 7 ist sicherer als Mac OS X

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Windows 7  

Windows 7 ist sicherer als Mac OS X

02.02.2011, 12:23 Uhr | Andreas Lerg

Windows 7 ist sicherer als Mac OS X. Windows 7 ist viel sicherer als Mac OS X (Grafik: t-online.de)

Windows 7 ist viel sicherer als Mac OS X (Grafik: t-online.de)

Einer der gängigsten Apple-Mythen besagt: Apples Betriebssystem ist absolut sicher. Die Computerzeitung c't sieht das völlig anders: Windows 7 sei deutlich sicherer als Mac OS X. Das zeige ein Vergleich der Sicherheitsfunktionen beider Betriebssysteme. Wo Windows 7 ausgefeilte Schutzmechanismen hat, bietet Mac OS X demnach allenfalls Basisfunktionen.

Apple nehme gleich in mehrfacher Hinsicht das Thema Sicherheit nicht ernst genug. "Es ist um Klassen einfacher, Schwachstellen in Mac OS X zu finden und auszunutzen, als in modernen Windows-Systemen", zitiert das Magazin den Sicherheitsexperten Dino Dai Zovi.

Apple hinkt Wochen hinterher

So benötigt Apple für Sicherheitsupdates deutlich länger als Microsoft. Apple hinke bei Updates von WebKit, dem technischen Fundament des Browsers Safari, um Wochen hinterher. Während die Open Source-Entwickler eine Sicherheitslücke in WebKit geschlossen haben, bleibt diese durch Apples Verzögerung in Safari noch eine ganze Weile offen. Auch die in Mac OS X vorhandene Firewall ist standardmäßig deaktiviert und muss vom Anwender erst eingeschaltet werden.

Halbherzige Schutzfunktionen

Ein anderes Beispiel sind verschiedene Schutzfunktionen, die beispielsweise verhindern, dass Angreifer schädlichen Programmcode in den Speicher des Computers einschmuggeln und ausführen können. Während Microsoft diese Schutzmechanismen voll in Windows 7 eingebaut hat, setzt Apple nach Auffassung des Magazins diese Technik nur halbherzig um. Der Schutz vor schädlichem Programmcode beispielsweise deckt in Mac OS X nur 64-Bit-Programme ab. Programme, die in 32-Architektur geschrieben sind, werden von dem Schutz nicht erfasst. So ist das Flash-Plug-in in Safari beispielsweise ein 32-Bit-Programm und öffnet von Hackern manipulierten Flash-Dateien damit die Hintertür zum System.

Ab in den Sandkasten

Eine weitere Kritik gilt der mangelhaft in Mac OS X umgesetzten Sandbox, eine Art Quarantäne-Bereich, der vom restlichen System abgeschottet ist. In einer Sandbox lassen sich potentiell gefährliche Funktionen und Programme ohne Gefahr fürs System ausführen. Gerade der Browser, der sozusagen das Tor zum Internet darstellt, kann mit einer Sandbox gut geschützt werden. Aber Apple hat für Safari gar keinen Sandbox-Schutz realisiert. Der Grund liegt laut der c't in den vielen Zusatzfunktionen, die Safari bietet, die aber nicht mit einer Sandbox funktionieren würden. Google beispielsweise hat sogar für verschiedene Funktionen seines Browsers Chrome mehrere unabhängige Sandkästen eingerichtet und auch seit Windows Vista hat Microsoft diese Technik im Betriebssystem eingebaut.

Apple profitiert derzeit noch vom Viren-Mangel

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Erklärung, warum Apple-Nutzer bisher kaum gefährdet sind: “Der notwendige Aufwand für die Entwicklung ausgereifter Malware für Mac OS X steht momentan anscheinend noch in keinem Verhältnis zum erzielbaren Nutzen für den Angreifer.” Laut der c't gibt es nach wie vor kaum Apple-Viren. Während das Magdeburger Institut AV-Test täglich rund 55.000 aktive Windows-Schädlinge zählt, sind es für Mac OS X, Linux und mobile Betriebssysteme insgesamt nur 50 Schädlinge pro Tag. c't geht von 70 bekannten Viren und Schadprogramme für MacOs aust. Davon seien kaum 30 auf die neuesten Versionen von Mac OS X ausgelegt, während der Rest nur ältere Versionen des Apple-Betriebssystems betreffe.

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