02.08.2012, 12:23 Uhr | jhof
Microsoft hat die Arbeiten an Windows 8 abgeschlossen und damit begonnen, die als RTM (Release to Manufacturing) bezeichnete finale Version an Hardwarehersteller zu verteilen. Derweil nennt Amazon erste Preise: 53,90 Euro kostet das System-Upgrade von einer alten Vorgängerversion auf Windows 8.
Die fertige Windows-8-Version trägt die Build-Nummer 9200 und enthält laut Windows-Chef Steven Sinofsky zahlreiche grundlegende Verbesserungen im Vergleich zur im Juni veröffentlichten Release Preview. Die DVD-Version des System-Upgrades für Windows 7, Vista und XP kostet 69,99 Dollar, wie Microsoft bereits im Juli mitteilte. Ein Download-Upgrade via Internet (ohne DVD) stellte Microsoft für knapp 40 Dollar in Aussicht.
Der Online-Versandhändler Amazon veranschlagt die Upgrade-DVD mit Windows 8 Pro jetzt erstmals zum Einführungsangebot für 53,90 Euro, was in etwa dem Dollar-Wechselkurs von Anfang Mai entspricht. Sollte sich der Preis für Windows 8 laut Vorbesteller-Preisgarantie ändern, bekämen Vorbesteller das zu viel gezahlte Geld verrechnet. Erst ab dem 26. Oktober 2012 soll Windows 8 dann offiziell in den Verkaufsregalen liegen.
Für den ein oder anderen Windows-Fan könnte sich das neue Betriebssystem allerdings schnell als zweischneidiges Schwert herausstellen. Windows 8 ist ein komplett neues System. Die grafische Benutzeroberfläche von Windows 8 hat Microsoft völlig neu gestaltet und sich dabei an der Optik von Windows Phone orientiert, dem Smartphone-Betriebssystem des Unternehmens. Die wichtigsten Neuerungen haben wir Ihnen in einer Foto-Show zusammengetragen. Auch die Windows-Macher stehen dem Erfolg ihres neuen Flaggschiffs mit gemischten Gefühlen gegenüber.
Windows 8 habe zwar den Status RTM erreicht, erklärte Steven Sinofsyk in einem Blog-Eintrag, aber kein Softwareprojekt sei jemals wirklich fertig. Man werde beobachten, wie sich Windows 8 in der Erfahrung der "realen Welt" schlägt und bei Bedarf reagieren, wie Microsoft es schon bei den Vorabversionen getan habe. Laut Sinofsky wurde der Nachfolger von Windows 7 und Windows Vista auf über 16 Millionen Computern ausprobiert, allein die für jedermann frei verfügbare Release Preview sei auf sieben Millionen Rechnern installiert worden.
Denn das auf den Namen „Surface“ getaufte Gerät bringt einige Innovationen mit sich. Besonders die im Cover integrierte Tastatur sorgt für einigen Wirbel. zum Video
Quelle: jhof
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