09.10.2012, 17:13 Uhr | Andreas Lerg
Die Preise für Windows 8 sind bekannt. Amazon und viele weitere Händler haben Microsofts nächstes Betriebssystem, das offiziell am 26. Oktober in den Handel kommt, bereits gelistet und nehmen Vorbestellungen an. Ein Upgrade von früheren Windows-Versionen gibt es zum Schnäppchenpreis.
Windows 8 wird sowohl in der 32-Bit- als auch der 64-Bit-Version 99 Euro kosten. Diese Version ohne weiteren Namenszusatz ist für Privatanwender gedacht und ist das Nachfolgesystem von Windows 7 Home Premium. Die Business-Ausführung Windows 8 Pro kostet 139 Euro. Beide Varianten sind bei diversen Online-Händlern unlängst aufgetaucht und können dort vorbestellt werden. Windows 8 gibt es in insgesamt vier Versionen, von denen aber nur diese beiden in den Handel kommen. Es unterscheidet sich von seiner Vorgänger grundlegend, denn mit der neuen Kachel-Oberfläche hat Microsoft das Betriebssystem auch für Tablet-PC und die Bedienung mit Fingergesten optimiert. Der Startbutton gehört der Vergangenheit an.
Bei den Upgrades hatte Microsoft schon im Sommer die geplanten Preise bekannt gegeben. Für ein Upgrade auf Windows 8 Pro verlangt der Softwaregigant nur schlanke 39,99 US-Dollar. Das gilt für Upgrades von Windows XP ebenso wie für solche von Windows Vista und Windows 7. Verglichen mit dem Preis früherer Upgrades ist das Angebot ein Kampfpreis. Zum Vergleich: Ein Upgrade von XP und Vista auf Windows 7 kostet derzeit je nach Version 75 bis 299 Euro. Als kostenlose Zugabe für den Umstieg auf Windows 8 verspricht Microsoft außerdem das "Windows Media Center". Dahinter verbergen sich Media-Codecs, etwa für die DVD-Wiedergabe, die Microsoft aus der Grundausstattung von Windows 8 herausgenommen hat.
Der Preis für das Upgrade auf Windows 8 Pro mit Media Center gilt bis 31. Januar 2013 für Downloads über die Microsoft-eigene Shoppingseite Windows.com. Für 15 Dollar zusätzlich Versandgebühren bekommt man auch eine Windows 8 Setup DVD zugeschickt. Im Handel soll die DVD-Version des Upgrades 69,99 Dollar kosten. Das Angebot gilt ebenfalls bis zum 31. Januar für 131 Länder.
Die minimalen Anforderungen für Windows 8 liegen bei einem Prozessor mit einer Taktrate von mindestens 1 Gigahertz; 1 oder 2 Gigabyte Ram für die 32- und 64-Bit-Versionen sowie 16 oder 20 Gigabyte Festplattenspeicher. Microsoft möchte Windows 8 noch besser an die Hardware anpassen, um sie bestmöglich ausnutzen zu können. Das Betriebssystem könnte deshalb auch auf Computern installiert werden, auf denen derzeit Windows Vista oder Windows 7 installiert ist. Der Kauf neuer Hardware ist nicht zwingend erforderlich.
Denn das auf den Namen „Surface“ getaufte Gerät bringt einige Innovationen mit sich. Besonders die im Cover integrierte Tastatur sorgt für einigen Wirbel. zum Video
Quelle: Andreas Lerg
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