26.10.2012, 14:04 Uhr | t-online.de
Windows 8 ist da. Wir beantworten die wichtigsten Fragen. (Quelle: dpa)
Windows 8 ist da. Das neue Microsoft-Betriebssystem macht vieles anders und birgt nicht nur unter der Haube radikale Änderungen. Den altehrwürdigen Start-Knopf gibt es nicht mehr, und der Desktop ist jetzt eine App auf dem neuen Startbildschirm.
Digital.t-online.de zeigt die Neuerungen von Windows 8 in einer Foto-Show und beantwortet die wichtigsten Fragen zu Microsofts PC-Flaggschiff.
Mit Windows 8 springt Microsoft auf einen Trend auf, dem zweifellos die Zukunft gehört: Das System ist durchgängig darauf ausgelegt, mit den Fingern statt mit einer Computer-Maus bedient zu werden. Windows stößt damit in den rasant wachsenden Markt der handlichen Tablet-PC vor, der bisher vom Apple iPad dominiert wird.
Die größte Neuerung zeigt sich direkt nach dem Hochfahren von Windows 8. Auf den Nutzer wartet nicht mehr die seit Windows 95 gewohnte Desktop-Anzeige, sondern eine neue Oberfläche mit Kacheln – die groß genug sind, um sie per Fingerberührung zu aktivieren. Die sich überlappenden Fenster sind damit passé – ebenso der historische Start-Knopf.
Nutzer können über die Kacheln ihre Programme starten oder auf ihnen Informationen wie das Wetter und neue E-Mails anzeigen lassen. Zwischen den Programmen wird gewechselt, indem man mit dem Finger über den Bildschirm wischt.
Nein. Hinter der neuen Fassade läuft weiterhin das altbekannte Windows. Wer will, kann den klassischen Desktop wieder aufrufen und mit mehreren Programmfenstern gleichzeitig arbeiten. Die Kacheln können auch per Mausklick genutzt werden. Der Trend beim Computerkauf geht aber klar in Richtung Tablet. Auch gibt es schon erste Monitore, die für die PC-Bedienung per Finger ausgelegt sind.
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Windows 8 gibt es in vier Versionen. Windows 8 als Home-Edition für zu Hause, eine Pro-Version mit umfangreicher Ausstattung für Profi-Anwender, eine Enterprise-Edition für Unternehmen sowie Windows RT für Geräte mit Prozessoren auf Basis von Technologie des Chipentwicklers ARM, die derzeit in den meisten Tablets und Smartphones verbaut sind. Windows RT gibt es nur beim Kauf eines Tablet-PC, während die Versionen Home Edition und Pro im Handel als Download oder als DVD frei erhältlich sind.
Windows 8 dürfte schnell Standard für neue Computer jenseits des Apple-Lagers werden. Wer künftig einen PC kauft, kommt um Windows 8 nicht herumkommen. So bietet Aldi bereits kommende Woche das erste mit Windows 8 ausgerüstete Notebook an. Das Aufrüsten bestehender Systeme lohnt allerdings meist nicht. Wer weiterhin mit Maus und Tastatur arbeitet, wird von den Neuerungen kaum profitieren, mancher wird den neuen Startbildschirm gar als störend empfinden. Nicht zuletzt droht bei neuen Betriebssystem-Versionen stets, dass manche externe Geräte wie Drucker oder Scanner nicht immer auf Anhieb reibungslos laufen.
Quelle: t-online.de
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