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Steven Sinofsky schmeißt bei Microsoft hin

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Microsofts Windows-Chef wirft hin

13.11.2012, 11:42 Uhr | jhof, dpa

Steven Sinofsky schmeißt bei Microsoft hin. Windows-Chef Steven Sinofsky. (Quelle: dpa)

Windows-Chef Steven Sinofsky verlässt nach 23 Jahren überraschend Microsoft. (Quelle: dpa)

Der Windows-Chef Steven Sinofsky wirft das Handtuch und verlässt nach 23 Jahren den Software-Riesen Microsoft. Angeblich soll es im Microsoft-Management gekriselt haben. Eine Frau wird künftig das Windows-Ruder übernehmen.

Überraschender Wechsel in der Microsoft-Chefetage: Nur wenige Wochen nach dem Start des neuen Betriebssystems Windows 8 verlässt der zuständige Manager Steven Sinofsky den Konzern. Während sich Microsoft über die Gründe in Schweigen hüllt, heißt es aus Unternehmenskreisen, dass das Verhältnis zwischen ihm und Teilen des Top-Managements – darunter Konzernchef Steve Ballmer – belastet gewesen sei.

Nach Informationen des "Wall Street Journal" und des Technik-Magazins "The Verge" wurde jedoch sein schroffer und unkooperativer Management-Stil zum Problem. Sein Weggang kommt selbst für Branchenkenner überraschend, weil der 47-jährige Sinofsky als einer der möglichen Nachfolger von Ballmer galt.

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Die neue Windows-Chefin Julie Larson-Green. (Quelle: dpa)Die neue Windows-Chefin Julie Larson-Green. (Quelle: dpa) Julie Larson-Green wird neue Windows-Chefin

Der Windows-Bereich wird künftig von Julie Larson-Green geleitet, wie der Konzern in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Die Software-Entwicklerin war unter anderem für das neue Design des Windows-Betriebssystems mit den großen Kacheln auf der Oberfläche verantwortlich. Sinofsky galt jedoch als Chefarchitekt der neuen Version von Microsofts wichtigstem Produkt.

Ballmer will internen Berichten zufolge die nächste Windows-Version mit einem erneuerten Team angehen. Zudem wird die Verantwortlichkeit aufgeteilt: Finanz- und Marketingchefin Tami Reller kümmert sich künftig auch um die geschäftliche Seite von Windows, während Julie Larson-Green für Software und Hardware zuständig ist. Windows 8 soll für Microsoft zu einem großen Neuanfang werden. Die Software läuft in ähnlicher Form auf klassischen PCs, Tablets und Smartphones.

Damit will Microsoft gegen die Schwäche im mobilen Bereich ankämpfen. Dort dominieren iPhone und iPad von Apple sowie Hersteller von Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android. Unter Sinofskys Regie brachte Microsoft mit dem Start von Windows 8 Ende Oktober auch das erste eigene Tablet Surface auf den Markt.

Gleichzeitig bekommt Microsoft die Schwäche des PC-Marktes direkt zu spüren, weil weniger Windows- und Office-Software verkauft wird. Im dritten Quartal sanken die PC-Verkäufe im Jahresvergleich weltweit um mehr als acht Prozent und in Deutschland sogar um fast ein Fünftel. Verbraucher greifen derzeit lieber zu Smartphones und Tablet-PC.

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