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Microsoft Windows 7: Das bringen 64 Bit

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Microsoft Windows Ratgeber

Windows mit 64 Bit: das bringt's

21.06.2011, 14:15 Uhr | Christian Fenselau

Microsoft Windows 7: Das bringen 64 Bit. Freie Fahrt für Arbeitsspeicher: Mit 64 Bit knacken Sie die 3-GB-Grenze (Bild: PC-Magazin)

Mit 64 Bit knacken Sie die 3-GB-Grenze beim RAM. (Bild: PC-Magazin)

 

Wer Windows kaufen will, wird nicht erst seit Windows 7 vor die Frage gestellt: Soll es die Variante mit 32 oder die mit 64 Bit sein? Schon Windows XP war mit 64 Bit erhältlich, wurde aber kaum wahrgenommen, weil sie in den seltensten Fällen wirklich benötigt wurde. Das sieht mittlerweile anders aus: Viele Computer sind mit einem großen Arbeitsspeicher ausgestattet und machen ein 64-Bit-System sinnvoll. Wer einen PC neu kauft, hat oft gar keine Wahl, sondern bekommt automatisch die Version mit 64 Bit. Wir beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Windows 7 mit 64 Bit.

Windows 7 ist nicht das erste System mit 64 Bit, aber vielleicht das letzte mit einer 32-Bit-Variante. So wie Windows 95 erstmals ein Windows mit 32 Bit war und das 16-Bit-Windows 3.1.1 in Rente schickte. Das war vor fünfzehn Jahren, die Computer waren mit Arbeitsspeichern von etwa 32 oder 64 Megabyte ausgestattet. Moderne Computer haben die hundertfache Speichermenge, ein Windows mit 32 Bit wird dadurch mehr und mehr zum Bremsklotz.

Mittlerweile sind Tower-Computer kaum noch mit weniger als vier Gigabyte Arbeitsspeicher zu haben, oft verfügen sie über sechs oder gar acht GB. Mit einem 32-Bit-System wäre der riesige Speicher unnütz, mehr als 3,5 GB kann ein 32-Bit-Systeme nicht verwalten. Aber selbst wer weniger als vier Gigabyte Speicher hat, sollte eher zu 64 Bit greifen, wenn er sich nicht selbst alle Möglichkeiten zum Aufrüsten nehmen möchte.

32-Bit-Windows wird zum Bremsklotz

Es hört sich zuerst widersinnig an: 64 Bit machen von alleine nichts schneller, aber ein 32-Bit-System ist trotzdem langsamer. Denn 64 Bit sind kein Turbo für den PC, sondern 32 Bit bremsen Programme und Gesamtsystem aus. Bei den Programmen liegt die Speichergrenze noch tiefer: Jedem 32-Bit-Programm lassen sich nur maximal 2 GB Speicher zuweisen. Wer rechenintensive Programme nutzt, merkt den Bremseffekt also schon deutlich früher. Das gilt nicht nur für exotische Serverprogramme wie riesige Datenbanken – auch Video-, Audio- oder Bildbearbeitungsprogramme können schnell diese Grenze erreichen. Auch Virtualisierer wie etwa VirtualBox, mit denen sich ein zweites Betriebssystem laufen lässt, sind äußerst speicherhungrig.

Speichergrenze knacken

Wenn mit einem 64-Bit-Windows die Speichergrenze geknackt ist, wird auch eine Hardware-Aufrüstung zu einer sinnvollen Aktion. Denn RAM-Speicherriegel sind im Preis günstiger als die meisten anderen Hardware-Komponenten. Außerdem ist eine Speicheraufrüstung nicht mit umständlichen Umrüstaktionen verbunden. Riegel einfach dazustecken, fertig. Selbst wenn alte Bausteine zuerst entfernt werden müssen, ist die Angelegenheit deutlich schneller erledigt als etwa der Einbau eines neuen Hauptprozessors oder einer neuen Festplatte, bei der zudem alle Daten umkopiert werden müssten.

Neuer Virenscanner fällig

Generell laufen auch die alten 32-Bit-Anwendungen ohne Probleme auf dem neuen Windows. Wenn es sich um kleine Programme handelt, lassen sie sich ohne Einschränkungen weiter nutzen, da sie keine großen Speichermengen für sich beanspruchen. Für systemnahe Programme wie Virenscanner ist dagegen eine 64-Bit-Version nötig, mittlerweile sind so gut wie alle auch in 64 Bit verfügbar – auch kostenlos. Wer speicherhungrige Programme nutzt, sollte bei einem Neukauf direkt zur 64-Bit-Version greifen.

Probleme nur bei alten Programmen und Geräten

Das größte Problem machen alte 16-Bit-Programme, die schon unter DOS liefen. Das betrifft weniger alte DOS-Programme, sie lassen sich in der Regel mit einem DOS-Emulator problemlos starten. Es betrifft eher alte Programme für das uralte Windows 3.11. Auf einigen Computern kommen derartige Anwendungen noch zum Einsatz. Oft sind es Programme, die irgendwann einmal geschrieben und nie wieder aktualisiert wurden, etwa die Haustierverwaltung oder der Schrebergarten-Manager.

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Altgeräte machen Ärger

Bei einem halbwegs neuen Computer sind mit ziemlicher Sicherheit alle integrierten Komponenten 64-Bit-kompatibel. Anders sieht es eventuell mit den anzuschließenden Alt-Geräten aus. Wenn der Original-Hersteller keine 64-Bit-Treiber zur Verfügung stellt, läuft das Gerät wahrscheinlich nicht. Möglicherweise ist es ratsam, sich von einigen Altlasten zu trennen. Neue Geräte wie zum Beispiel Scanner oder TV-Karten sind nicht nur deutlich preiswerter als die alten damals waren, sondern auch technisch weit überlegen.

Fazit

Wer einen PC mit mehr als 3 GB Arbeitsspeicher besitzt oder eine Aufrüstung plant, sollte zu Windows 7 mit 64 Bit greifen. Das gilt umso mehr, wenn speicherintensive Anwendungen genutzt werden sollen. Wer einen neuen Desktop-PC oder ein Notebook kauft, sollte darauf achten, dass ein Windows 7 mit 64 Bit vorinstalliert ist. Geräte mit Windows 7 in 32 Bit sind nur noch dort sinnvoll, wo die Rechenleistung im Hintergrund steht, etwa bei Netbooks.

 
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