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Windows: 5 Tipps, wie Sie Ihren PC entgiften

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Garstige Software  

So entgiften Sie Windows

04.02.2016, 11:50 Uhr | Jörg Hofmann

Windows: 5 Tipps, wie Sie Ihren PC entgiften. Viele Programme sind Gift für Windows. So räumen Sie gründlich auf. (Quelle: t-online.de)

Viele Programme und Einstellungen sind Gift für Windows. So räumen Sie gründlich auf. (Quelle: t-online.de)

Jedes Windows ist vollgepackt mit mehr oder weniger sinnvollen Diensten und Programmen. Viele wachen im Hintergrund, fressen so unnötig Leistung oder entpuppen sich als tickende Zeitbomben und üble Spionagegeräte. Mit diesen 5 Tipps bleibt Ihr PC frei von giftigen Untermietern.

Alte Programme deinstallieren

Installieren Sie nur Software, die Sie brauchen. Nutzen Sie ein Programm oder PC-Spiel schon seit längerer Zeit nicht mehr, deinstallieren Sie es von Ihrem PC. So verhindern Sie, dass brachliegende Anwendungen eine giftige Wirkung entfalten und Ihrem System langfristig mehr Schaden als Nutzen bringen.

Alternativ beheben Sie etwaige Probleme einer Deinstallation, indem Sie die Systemwiederherstellung einsetzen und Ihren PC in einen früheren Zustand zurücksetzen. Reinigen Sie ab und an auch Ihren Browser von sogenannten Flash-Cookies. Wie das geht, zeigt Ihnen unsere Foto-Show: Flash-Cookies aufspüren, beseitigen und stoppen.

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Windows-Systemdienste zügeln

Unser Tipp: Systemdienste ausmisten. Viele Funktionen wickelt Windows über sogenannte Dienste ab. Das bindet unnötig Ressourcen und erhöht die Angriffsflächen für Hacker. Wertvolle Leistungsreserven, die an anderer Stelle dem System womöglich fehlen oder es gefährden.

Prüfen Sie deshalb, welche Dienste Sie wirklich brauchen und schalten Sie die restlichen in den Startmodus Manuell. Dienste mit dem Starttyp Manuell werden erst gestartet, wenn Sie die entsprechende Funktion benötigen.

Systemdienste - ein Überblick

Nur wenige Windows-Dienste sollten immer laufen. Unsere Foto-Show zeigt, wie Sie den Starttyp von Systemdiensten unter Windows 7 und Vista ändern.

Zu den benötigten Diensten zählt unter anderem die Windows-Firewall. Doch der Schutzwall kontrolliert nicht alles, was in Ihren PC ein- und ausgeht. Schutz bietet nur, den Rechner gänzlich von Netzwerken abzutrennen.

Internetverbindung trennen

Über die Netzwerkverbindungen kappen Sie Ihre Internetverbindung.Netzwerk- und Freigabecenter Über das "Netzwerk- und Freigabecenter" bietet Windows eine Möglichkeit, die bestehende Internetverbindung aus- und anzuschalten. Alternativ halten Internet-Provider entsprechende Software-Lösungen bereit. Bei der Deutschen Telekom wäre das etwa der Online-Manager. Damit entscheiden Sie, wann Sie eine Verbindung mit dem Web haben möchten.

Auto-Update aktivieren

Aktualisieren Sie Ihr System regelmäßig. Jeden zweiten Dienstag im Monat veröffentlicht Microsoft frische Updates, die Sicherheitslöcher in Windows stopfen und helfen, bösartige Software wie Hacker- und Spionage-Tools abzuwehren. Wie das geht, zeigt Ihnen unsere Foto-Show Windows-7-Update starten.

Andere Software-Hersteller wie Apple, Oracle, Mozilla und Adobe verfahren ähnlich und liefern periodisch Aktualisierungen über die Update-Funktion ihrer Produkte aus.

Benutzerkonten und Zugriffsrechte

Richten Sie sich an Ihrem PC ein Benutzerkonto mit Standardrechten ein, worüber Sie im Internet surfen können. Ihr Vorteil dabei: Befällt beim Internetsurfen sogenannte Badware oder Scareware Ihren PC, hält sich der Schaden in Grenzen und lässt sich leichter beheben.

Teilen Sie Ihren PC gar mit mehreren Nutzern, ist es sinnvoll, Festplatten-Partitionen oder Ordner mit wichtigen Unterlagen gegen Zugriffe Ihrer Mitbenutzer zu schützen. Wie Sie Ihre Dateien auch unter Windows 7 Home Premium und XP Home Edition abriegeln können, zeigt Ihnen unser Windows-Tipp: Zugriffsrechte unter Windows Home festlegen.

Computer auf versteckte Spionage- und Hacker-Tools testen

Der eigene PC sollte bei einem Verdacht, dass sich Gift-Software eingeschlichen hat, umfassend kontrolliert werden. Nur: Ein Virenscanner entdeckt Malware oder auch Hacker-Tools wie Keylogger nicht immer.

Für solche Tests sind bootfähige Sicherheits-Programme die bessere Lösung. Von USB-Stick oder CD gestartet, können diese Programme das System deutlich gründlicher nach versteckter Schadsoftware durchforsten. Antiviren-Hersteller wie beispielsweise Avira und Bitdefender bieten diese Entfernungs-Werkzeuge kostenlos an. In vielen Fällen lässt sich Windows mit dieser Software wieder entgiften.

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