| Detlef Meyer, t-online.de
Ein Heim-Netzwerk ist gar nicht so schwer. (Quelle: imago)
Oft stehen zwei oder mehr Windows-PC im Haus: Ein PC am Schreibtisch und für das bequeme Surfen auf der Couch nutzen viele ein Notebook oder Tablet-PC. Wollen Sie Dateien an mehreren Rechnern gleichzeitig nutzen, ist das Kopieren per USB-Stick nur die zweitbeste Lösung: Über ein kleines WLAN-Netzwerk lassen sich Dateien mit wesentlich weniger Aufwand von mehreren PC aus verwenden.
Seit Windows XP hat Microsoft das Vernetzen mehrerer Computer sehr einfach gemacht. In der Foto-Show: Ein Funk-Heim-Netzwerk einrichten zeigen wir, wie Sie dabei am besten vorgehen. Den kompletten Einrichtungsdialog müssen Sie nur einmal durcharbeiten, auf die übrigen Rechner können Sie die Einstellungen dann einfach per USB-Stick übertragen. Verwenden Sie zur Einrichtung jedoch den Rechner mit dem aktuellsten Betriebssystem: Ein zum Beispiel mit Windows Vista konfigurierter USB-Stick richtet das Netzwerk auch auf Windows XP-Systemen ein, umgekehrt funktioniert das jedoch nicht. Damit Sie von einem anderen Rechner aus auf einen Ordner zugreifen können, müssen Sie ihn zuvor freigeben. Das erreichen Sie, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Ordner klicken, aus dem Kontextmenü Freigabe... wählen und im nächsten Dialog den Ordner dann für alle Nutzer freigeben.
Hin und wieder möchten Sie vielleicht mehrere Computer vernetzen, die sonst getrennt voneinander genutzt werden. Ein Beispiel: Freunde, mit denen Sie gemeinsam im Urlaub waren, bringen Notebooks mit Urlaubsfotos und -videos mit, die Sie untereinander austauschen möchten. Es wäre dann nicht praktisch, die Notebooks all Ihrer Freunde in Ihr Heimnetzwerk zu integrieren. Die bessere Wahl ist ein Ad-Hoc-Netzwerk. Ein solches Ad-Hoc-Netzwerk ist schnell eingerichtet, und hört in dem Augenblick auf, zu existieren, wenn der letzte Ihrer Freunde seinen Rechner vom Netzwerk abmeldet. In der Foto-Show: Ein vorübergehendes Netzwerkeinrichten verraten wir Ihnen, wie Sie sich auf diese Art mit Ihren Freunden vernetzen können.
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Quelle: Detlef Meyer, t-online.de
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