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Für sensible Daten  

Geheime Löschen-Funktion in Windows nutzen

19.11.2016, 17:35 Uhr | t-online.de

Geheime Löschen-Funktion in Windows nutzen. Ein verstecktes Windows-Tool vernichtet gelöschte Daten. (Quelle: t-online.de)

Ein verstecktes Windows-Tool vernichtet gelöschte Daten. (Quelle: t-online.de)

Fotos und Dokumente, die Sie in Windows löschen, sind nach wie vor auf der Festplatte, dem USB-Stick oder der SD-Karte vorhanden. Erst der Kommandozeilenbefehl "Cipher" säubert den nicht zugewiesenen Speicherplatz. Wir erklären, wie Sie den Datenradierer nutzen und warum er so wichtig ist.

Wenn sie in Windows den Papierkorb leeren oder den Löschen-Befehl klicken, heißt das nicht, dass Ihre Daten danach weg sind. Vielmehr sind nur die im Dateisystem hinterlegten Verweise entfernt. Auf der Festplatte im PC oder der microSD-Karte vom Smartphone liegen die Dateien weiterhin. 

Besenrein bekommen Sie Ihren Speicher mit dem Windows-Werkzeug "Cipher". Es überschreibt alle Daten, die weder Dateien noch Ordnern zugeordnet sind. Damit werden alle Datenreste unwiderruflich entfernt. Wie Sie es nutzen, erklärt unsere Foto-Show.

Foto-Serie mit 4 Bildern

Windows-Befehl säubert Festplatte

Öffnen Sie die Eingabeaufforderung über die Systemsteuerung. Dort geben Sie diesen Befehl ein: cipher /wX:\. Das X ersetzen Sie durch den Buchstaben eines Laufwerks. Beispielsweise D, um den freien Speicherplatz von Laufwerk D Ihres Computer zu überschreiben. Anschließend drücken Sie die Enter-Taste.

Cipher beginnt sofort damit, den von Windows als gelöscht markierten Speicherplatz zu überschreiben. Zum Ausradieren der Informationen füllt er die freien Bereiche mit neuen Zahlenfolgen.

"Cipher /w" sparsam nutzen

Es kann viel Zeit in Anspruch nehmen, wenn große Speicherbereiche überschrieben werden. Deshalb sollten Sie den Befehl cipher /w nur dann ausführen, wenn Sie den Computer oder externe Speichermedien einer fremden Person anvertrauen oder die Geräte verkaufen wollen.

Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind im normalen Betrieb bis zu sieben neue Speichervorgänge nötig, damit eine Datei endgültig von einem Datenträger verschwindet.

Speicherplatz auf Datenreste prüfen

Ob ein Speichermedium wirklich frei von übrig gebliebenen Daten ist, lässt sich mit einem sogenannten Recovery-Tool leicht auf die Probe stellen. Bekannte Anwendungen dafür sind etwa PC Inspector File Recovery und Recuva von Piriform. Die Programme sind kostenlos und versuchen, gelöschte Daten von Festplatten oder anderen Speichermedien wiederherzustellen.

Zur Download-Seite von PC Inspector File Recovery

Zur Download-Seite von Piriform Recuva

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