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Dreiste Abzocke mit Internet-Diensten nimmt zu

Computer-Nutzer werden in Deutschland zunehmend von dubiosen Internet-Anbietern mit Geldforderungen überzogen. Ob Model-Casting, IQ-Test, Kochrezepte, Ahnenforschung, Hausaufgaben, Führerscheintest, Gedichte, Songtexte oder Lehrstellen: Der Einfallsreichtum der Anbieter nimmt kein Ende. Hinter den vermeintlich kostenlosen Angeboten stecken im Kleingedruckten oft teure Dienste oder Abonnements mit mehrjähriger Laufzeit.

Vorsicht KostenfalleDiesen Angeboten sollten Sie misstrauen

Opfer oft minderjährig

" ist das Wort des Jahres bei uns", klagt Gabriele Beckers von der Verbraucherzentrale Hessen. Gegenüber 2006 hätten sich die Anfragen verdoppelt. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 seien 62.000 Anfragen eingegangen. Dabei erfasst diese Zahl nur zehn der insgesamt 16 Verbraucherzentralen Deutschlands. Eine aktuelle Online-Umfrage der Verbraucherzentralen hat ergeben, dass die Opfer aus allen Schichten und Altersklassen stammten. Besonders erschreckend: Ein Viertel der Abgezockten war minderjährig. Die Betroffenen hätten mit Forderungen von durchschnittlich 120 Euro zu kämpfen.

Saftige Gebühren

Zweifelhafte Internet-Angebote schießen wir Pilze aus dem Boden: Intelligenztests, Führerscheintests, aber auch Dienste wie eine Hausaufgaben-Hilfe, ein Routenplaner oder eine Witze-Sammlung, gern kombiniert mit vollmundigen Gewinnversprechen. Als Anbieter tauchen meist leicht zu gründende Limited-Gesellschaften wie die Online Services Ltd. auf. Der Trick ist immer der selbe: Ohne Registrierung geht nichts, und wer tatsächlich seine Adress-Daten eingibt, bekommt schnell per Post eine saftige Rechnung präsentiert.

Ratgeber zum Download Abzocke im Internet

Dubioser Intelligenztest

Zum Beispiel iqfight.de: "Köpfchen, Köpfchen: Lernen Sie durch unseren professionellen IQ Test Ihren ganz persönlichen IQ kennen", heißt es auf der ansprechend gestalteten Seite. Und weiter: "Wie schlau bist Du wirklich?". Die einzig wahre Antwort: Wer schlau ist, lässt die Finger von dieser Seite - auch, wenn die Betreiber aus dem englischen Berkshire die Teilnahme an einem lukrativen Gewinnspiel versprechen. Bei iqfight.de lockt als erster Preis ein Luxusurlaub, an anderer Stelle ein Flachbildfernseher oder ein Notebook. Tatsächlich flattert erstmal eine Rechnung von 30 Euro ins Haus.

Teures Abo aus Rumänien

Andere Angebote wie movie-tester.comverlangen schon mal rund 240 Euro, zahlbar in vier Raten zu je 60 Euro. Das Film-Portal lockt mit der Teilnahme an einem Gewinnspiel mit Gewinnen im Wert von über 80.000 Euro und einer Gratis-DVD. Als Firmensitz wird "Hermannstadt" angegeben. Das klingt nach Lüneburger Heide oder Teutoburger Wald, heißt aber eigentlich Sibiu und liegt in Rumänien. Dabei könnte ein seltsamer Hinweis am Seitenfuß schon misstrauisch machen: "Um Missbrauch und wissentliche Falscheingaben zu vermeiden", werde die IP-Adresse des PCs gespeichert. Anhand dieser Adresse lässt sich im Fall eines Rechtsstreits feststellen, von welchem PC aus die Anmeldung vorgenommen wurde. Eine kleine Drohung, mit der man sich schon mal auf Zahlungsverweigerer gefasst machen will. Doch wer sich richtig verhält, hat wenig zu befürchten.

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