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Online-Kriminalität  

Kriminelle spionieren mit Malware

22.11.2007, 14:34 Uhr | Christoph Schmidt

Online-Gangster haben ihre Angriffs-Strategien den veränderten Sicherheits-Verhältnissen angepasst. Das klassische Phishing macht laut Manske nur noch zehn Prozent der Betrugsversuche aus. Bei dieser Masche wird ein Anwender auf eine gefälschte Internetseite geleitet, auf der dieser persönliche Daten wie PIN oder TAN für das Online-Banking eingeben soll. Online-Kriminelle nutzten heutzutage vielmehr Trojaner, Viren und Co, um diese Daten heimlich auszuspionieren, erklärte der BKA-Experte weiter. Brisant: Solche Schadsoftware kann zudem Überweisungen manipulieren. Selbst über die Herkunft sind sich die BKA-Fahner im Klaren: Die Hacker stammen in der Regel aus dem osteuropäischen Raum, wo die Phishing-Industrie weit verbreitet ist.

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Online-Kriminalität boomt

Eine aktuelle Pressemitteilung des BKA verdeutlich den Wachstums-Trend der Online-Kriminalität: Im Internet begangene Straftaten steigerten sich demnach im vergangenen Jahr um über 40 Prozent. Insgesamt wurden fast 170.000 Straftaten mit dem Merkmal "Tatmittel Internet" erfasst. 80 Prozent der Verbrechen lagen im Betrugsbereich, wobei der Warenkreditbetrug herausragte. Das Wachstum bei Computerspionage betrug 26 Prozent. Allein 2006 verursachte Online-Kriminalität einen Schaden von rund 36 Millionen - und die Ermittler rechnen für 2007 mit steigenden Zahlen. Die BKA-Zahlen decken sich mit den Informationen des Internet-Branchenverbandes BITKOM: Dieser rechnet für das Jahr 2007 mit einem Anstieg des Gesamtschadens durch Online-Kriminalität von 50 Prozent - dies beliefe sich dann auf insgesamt 54 Millionen Euro.

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T-Online hilft

Kunden von Online-Banking sollten einen Virenscanner auf dem PC installieren und diesen täglich mit Updates versorgen, um sich vor Phishing-Attacken zu schützen. Sicherer ist die T-Online Banking Software: Sie wird auf dem Rechner installiert und bietet eine eigene Oberfläche. Eine Täuschung durch gefälschte Internet-Seiten ist daher nicht möglich. Ansonsten hilft nur: Löschen Sie alle eMails, die vertrauliche Daten von Ihnen anfordern. Keine Bank wird dies jemals per eMail durchführen.

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