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Millionenstrafen für Raubkopien gefordert

01.02.2008, 10:17 Uhr | Christoph Schmidt

Raubkopien sollen in den USA künftig teuerer werden. (Foto: dpa)Raubkopien sollen in den USA künftig teuerer werden. (Foto: dpa) Der US-Plattenverband RIAA hat neue Entschädigungssätze für Raubkopien gefordert, die die Strafen für das illegale Tauschen von Musik drastisch erhöhen würden. Ein entsprechender Entwurf wird zurzeit im US-Repräsentantenhaus diskutiert. Demnach sollen für ein Album mit zehn Titeln bis zu 1,5 Millionen US-Dollar fällig werden.

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Veränderung der Berechnungsweise

Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses hatten vergangenen Dezember auf Druck von Lobbyisten der Musikindustrie den Entwurf zum "Prioritizing Resources and Organizations for Intellectual Proberty Act of 2007" vorgelegt. Die Vorlage sieht eine Veränderung der Berechnungsweise des Schadenersatzes von Urheberrechtsverletzungen vor. Bislang wird nicht zwischen der Raubkopie eines einzelnen Songs oder eines ganzen Albums unterschieden. Künftig soll jeder einzelne Titel als Werk behandelt werden, für den Entschädigungssätze zwischen 750 und 150.000 US-Dollar gelten. Bei einem Album mit zehn Titeln wären das bis zu 1,5 Millionen US-Dollar.

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Kein Rückhalt für Gesetzentwurf

Bei einem Treffen des US-Urheberrechts-Büros berieten Vertreter der Unterhaltungsindustrie, Ministerien sowie Urheberrechtsexperten über den Gesetzentwurf. Sherwin Siy von der Bürgerrechtsorganisation Public Knowledge, der an dem Treffen teilnahm, berichtet, die Vorlage habe keine breite Unterstützung der Teilnehmer erhalten. Weder das Justizministerium noch der US-Handelskammer hätten sich um den Entwurf bemüht.

Das gilt in Deutschland

In Deutschland ergibt sich die Höhe des Schadenersatzes aus den Besitzverhältnissen des Raubkopierers. Pro Song drohen bis zu 10.000 Euro Schadensersatz. Wer Musik illegal zum Download anbietet, muss generell mit einer Geldstrafe rechnen - zusätzlich können noch zivilrechtliche Schadensersatzforderungen des Rechteinhabers sowie Abmahnkosten anfallen. Wer zehntausende illegaler Dateien zum Download anbietet, muss im schlimmsten Fall mit Kosten im sechsstelligen Bereich rechnen.

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