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Microsoft lüftet Betriebsgeheimnisse

22.02.2008, 09:57 Uhr

Microsoft-Chef Steve Ballmer (Foto: dpa)Microsoft-Chef Steve Ballmer (Foto: dpa)Kehrtwende bei Microsoft: Der weltgrößte Software-Konzern will sich radikal fürexterne Entwickler öffnen und dazu die Programmier-Schnittstellen (API) wichtiger Microsoft-Produkte offenlegen. Für Verbraucher könnte das günstigere Programme bedeuten, die wesentlich besser mit Windows und dem Büro-Paket Office harmonieren. Allerdings hat dieser Schritt einen Haken.

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Neue Firmenstrategie

Microsoft revidiert mit dem Schritt seine Strategie, die bislang einer radikalen Blockadepolitik gleichkam. Bislang bekamen nur ausgesuchten Partnerunternehmen die Entwickler-Kits zur Verfügung gestellt, die für die Programmierung windows-kompatibler Software notwendig sind. Freie Entwickler blieben außen vor. Bei Dateiformaten und Kommunikationsprotokollen kapselte sich Microsoft bislang stets ab und erschwerte so die Entwicklung von Dritt-Anwendungen. Der Unterstützung allgemein anerkannter Standards, etwa bei der Darstellung von Internet-Seiten durch Browser, widersetzten sich die Windows-Macher gerne mit eigenen Hausstandards.

Kommt jetzt bessere Software?

Mit dem Schritt, die APIs offenzulegen, wird sich das ändern: Externe Software-Entwickler können nun leichter Programme entwickeln, die mit Microsoft-Produkten harmonieren. Die Zahl freier Programme könnte drastisch steigen, weil nicht-kommerzielle Open-Source-Software mit den patentierten Microsoft-Verfahren künftig lizenzfrei entwickelt und vertrieben werden darf. Externe Entwickler sollen etwa ihre eigenen Dateiformate in die Büro-Software Microsoft Office integrieren können. Der Software-Konzern fährt allerdings eine Doppel-Strategie: Kommerzielle Anbieter müssen weiterhin Lizenzgebühren an Microsoft entrichten. Diese sollen allerdings möglichst gering gehalten werden.

XP-Schnittstellen bleiben unter Verschluss

Microsofts Angebot hat hat allerdings einen Haken. Microsoft legt zwar die Schnittstelle für sein aktuelles Betriebssystem offen. Der Vorgänger Windows XP, das immer noch die Mehrzahl aller Computer-Besitzer einsetzen, bleibt aber außen vor. Damit wird es für Software-Entwickler einfacher und billiger, neue Anwendungen für die Vista-Plattform zu programmieren als für XP. Und auch die Schnittstellen-Informationen der älteren Office-Versionen bleiben unter Verschluss.

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