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Online-Zensur  

Pakistan sperrt YouTube weltweit

25.02.2008, 12:46 Uhr | Christoph Schmidt

YouTube wurde 2006 für 1,6 Milliarden Dollar von Google geschluckt. (Grafik: YouTube)Pakistan hat das Videoportal YouTube wegen islamfeindlicher Videos gesperrt und damit versehentlich einen weltweiten Ausfall des beliebten Online-Angebots ausgelöst. Mehreren übereinstimmenden Presseberichten zufolge war die Seite am Sonntag weltweit für über anderthalb Stunden nicht erreichbar.

Pakistan Telecom und der asiatische Internet-Anbieter PCCW seien für den Ausfall verantwortlich, berichtet beispielsweise die Online-Ausgabe des britischen Medienhauses BBC. Offenbar hatten Techniker von Pakistan Telecom die Webserver-Adressen von YouTube auf einen anderen Server umgeleitet, um so pakistanischen Bürgern den Zugang zu YouTube zu versperren - tatsächlich blockierten sie damit aber den weltweiten Zugriff auf YouTube.

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Fehler eines Technikers

Pakistan Telecom hatte die Webserver-Adressen von YouTube an andere Internet-Anbieter weitergegeben. Der Fehler eines Technikers führte aber dazu, dass nicht nur der pakistanische Internet-Verkehr zu YouTube.com umgeleitet wurde, sondern das Videoportal weltweit nicht mehr erreichbar war - auch von Deutschland aus konnte die Seite am Sonntagabend nicht aufgerufen werden. Das Problem: Der Techniker hatte im Adressverzeichnis die Sperre eine Ebene zu weit oben angesetzt. Mittlerweile wurde der Fehler aber behoben und YouTube ist für deutsche Nutzer wieder erreichbar. Die Frage jedoch, wie leicht große Internetangebote aus dem Netz genommen werden können, bleibt im Raum stehen.

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Islamfeindliche Videos sperren

Hintergrund zu dem Vorfall ist eine Entscheidung der pakistanischen Regierung: Sie wies 70 Internetprovider dazu an, YouTube vorerst zu sperren. Grund für den Schritt soll der Trailer zu einem Film des niederländischen Politikers Geert Wilders sein, in dem der Islam als faschistische Religion dargestellt wird. Zudem biete YouTube Material, das den Islam angreife. YouTube solle erst wieder freigegeben werden, wenn das Portal die umstrittene Inhalte aus seinem Angebot entferne. Daneben sperrten die Behörden Internetseiten, die Bilder der umstrittenen Mohammed-Karikaturen veröffentlichten, die 2006 zu erheblichen Protesten in der islamischen Welt geführt hatten.

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