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Amerikanisches Militär rekrutiert Cyber-Krieger

28.02.2008, 11:56 Uhr

Die USA rüsten sich für den Cyber-Krieg: Die U.S. Air Force sucht nach Hackern, die das Land gegen Angriffe im Internet verteidigen sollen. Dafür werden schwere Geschütze aufgefahren. Eine aktuelle Werbekampagne soll frische Rekruten für den Dienst an der Computerwaffe begeistern, groß angelegte Online-Manöver simulieren Online-Weltkriege. Der neue Wahlspruch der Luftwaffe zeigt, wie ernst es den Streitkräften mit ihrer Initiative ist: Jedem überlegen, in der Luft, im All und im Cyberspace.

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"Dieses Gebäude wird jeden Tag drei Millionen Mal angegriffen", so beginnt der hochdramatische Werbespot der Airforce für die Rekrutierungskampagne. Gemeint ist das Pentagon, in dem das amerikanische Verteidigungsministerium und das militärische Oberkommando residieren. Das Video soll den Ehrgeiz junger Computer-Experten anstacheln, in den virtuellen Kampf gegen fremde Angreifer zu ziehen. Und natürlich appelliert es an den Patriotismus und das nationale Trauma der USA: den 11. September 2001, an dem auch das Pentagon Ziel eines Terrorangriffs war.

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Angst vor chinesischen Angriffen

Hintergrund der Rekrutierungsoffensive ist offenbar eine Attacke auf das Verteidigungsministeriums aus dem vergangenen Jahr. Wie nun bekannt wurde hatten sich im Juni 2007 Hacker Zugriff auf Rechner des Pentagon verschafft. Der zuständige Ministerialbeamte Dennis Clem räumte ein, dass bei der Attacke eine "ungeheure Menge" an Daten gestohlen worden sei, darunter auch vertrauliche Informationen des US-Militärs. Mitarbeiter des Pentagon hatten gezielt Nachrichten mit verseuchten Links erhalten. Die dahinter verborgene Malware hatte nach Aufruf des Verweises den Urhebern der eMails den Zugang zu dem gesicherten Netzwerk geöffnet. Besonders besorgniserregend für die US-Militärs: Die Hintermänner der Attacke saßen offenbar in China.

Schlachten werden online geschlagen

Geheimdienste vermuten schon länger, dass dort ebenfalls bereits für Konflikte im World Wide Web trainiert wird. Zwar streitet die chinesische Regierung jede Beteiligung an dem Angriff auf das Pentagon ab. Dennoch ist den Strategen des Verteidigungsministeriums klar, dass Schlachten künftig auch online geschlagen werden, Hackern käme in der Landesverteidigung dann eine neue Schlüsselrolle zu. Die Luftwaffe sieht in den Online-Freaks gar Krieger der Zukunft – und lässt sie derweil bereits den Cyber-Weltkrieg üben.

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