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eBay schließt Händler-Plattform

19.03.2008, 10:13 Uhr | Sascha Plischke

Es ist das Ende eines Experiments: Das Online-Auktionshaus eBay schließt mit eBay Express seinen Marktplatz für professionelle Händler. Vor eineinhalb Jahren hatte der Konzern die Handelsplattform gegründet, um die Verkäufer von Neuware aus dem Auktionsangebot herauszuhalten – eBay sollte wieder ein Schnäppchenparadies für Privatleute werden. Das Kalkül ging jedoch nicht auf, Händler und Kunden ließ das neue Angebot eher kalt.

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Am 23. April soll das Shoppingportal nun abgeschaltet werden. Transaktionen, die über dieses Datum hinaus gehen, sollen dann auf der klassischen eBay-Plattform abgewickelt werden. Gebühren will der Konzern bei eBay Express schon ab Anfang April nicht mehr berechnen. eBay begründet die Abschaltung mit "Reaktionen unserer Käufer und Verkäufer." Die hatten sich nie für den gesonderten Verkäufer-Marktplatz erwärmen können und hatten ihre Geschäfte lieber weiter über eBay abgewickelt.

eBay scheitert an sich selbst

Dabei war eBay Express bei seiner Gründung vor eineinhalb Jahren angetreten, um dem Auktionshaus seinen ursprünglichen Charakter zurückzugeben. Der Marktplatz, von seinem Gründer Pierre Omidyar eigentlich als Flohmarkt für private Verkäufer ersonnen, hatte sich Stück für Stück zu einer Plattform für professionelle Händler entwickelt. Die sollten bei eBay Express eine neue Heimat finden. Weil aber die Käufer weiterhin lieber unter der prominenten Adresse des eBay-Stammangebots nach Schnäppchen suchten, blieben auch die Händler dem neuen Markt lieber fern. Für eBay Express entwickelte sich die Auktionssparte im eigenen Haus zu einem nicht zu bezwingenden Konkurrenten.

Neue, alte Heimat für Profiverkäufer

Ganz sterben soll der Marktplatz jedoch nicht. Teile der für eBay Express entwickelten Technologien sollen künftig bei der ebenfalls zum eBay-Konzern gehörenden Plattform Shopping.com eingesetzt werden. Auch für die Express-Händler hat der Konzern schon eine neue, alte Heimat gefunden: Sie sollten, empfiehlt der Konzern, ihre Geschäfte doch künftig wieder in der Neuwaren-Sparte des Auktionshauses abwickeln.

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