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Internet: AT&T warnt vor Netz-Zusammenbruch

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AT&T warnt vor Netz-Zusammenbruch

22.04.2008, 11:01 Uhr | Christoph Schmidt

Die Datenflut durch Web-Videos bringt das Internet an seine Leistungskapazität. (Quelle: t-online.de)Die Datenflut durch Web-Videos bringt das Internet an seine Leistungskapazität.Das Internet nähert sich seinem Ende - zumindest nach Informationen eines US-Telekomriesen. Der AT&T-Rechtsexperte Jim Cicconi hat vor IT-Experten vor einer Überlastung des weltweiten Netzes gewarnt: Die vorhandene Netzwerk-Infrastruktur erreiche spätestens 2010 seine Grenzen. Schuld sei die zunehmende Verbreitung von Inhalten wie HD-Videos, die "zu dramatischen Veränderungen des heutigen Internets" führe.

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Cicconi äußerte seine Bedenken zur Zukunft des Internets auf dem Westminster eForum on Web 2.0 in London. "Bereits in drei Jahren werden 20 durchschnittliche Haushalte mehr Datenverkehr produzieren als heute das gesamte Internet." Spätestens 2015 sei dann mit einer "noch nie da gewesenen Steigerung des Breitband-Datenverkehrs" zu rechnen, der zu einem Anstieg des Online-Traffics um den Faktor 50 führe.

Web-Videos verstopfen die Leitung

Der größte Teil des Datenverkehrs wird nach Meinung Cicconis auf hochauflösende Videos fallen. Spätestens 2010 soll "der Anteil an Videos am weltweiten Internet-Traffic von heute 30 auf dann 80 Prozent steigen." Aber auch Internetradios und Tauschbörsen lassen das tägliche Transfervolumen rasant anwachsen. So macht eine Stunde Video in etwa so viel Datenvolumen aus, wie ein durchschnittlicher E-Mail-Account im Jahr verbraucht - und der Datenhunger von hochauflösenden Videos ist noch viel größer. Die globale Web-Infrastruktur ist aber im wesentlichen darauf ausgelegt, eMail-Verkehr und das Anzeigen von Internetseiten zu ermöglichen. Die Technik hinkt den innovativen, aber datenintensiven Angeboten hinterher.

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Internet-Adressen werden knapp

Und auch die im Internet zur Verfügung stehende Zahl der Adressen ist bald erschöpft. Nach Expertenschätzung werden 2012 weltweit 17 Milliarden Geräte im Internet zusammengeschlossen sein, die sich jedoch die zur Verfügung stehenden 4,3 Milliarden Adressen teilen müssen. Erst die Einführung des Nachfolgeprotokolls IPv6 würde wieder für Platz im Web sorgen – pro Quadratmillimeter Erdoberfläche würden dann circa 667 Billiarden Adressen bereit stehen.

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Folgen für den Verbraucher

Die Folgen für Internet-Nutzer können recht unterschiedlich ausfallen. Verlangsamte Verbindungsgeschwindigkeiten, ruckelnde Videos und ein schleppender Seitenaufbau sind mögliche Auswirkungen. Komplettausfälle von Servern, die schlicht unter der Datenflut zusammenbrechen, sind ebenfalls denkbar. Eine mögliche Lösung für das Problem sieht Cicconi im konsequenten Ausbau der Netzinfrastruktur, der weltweit rund 130 Milliarden US-Dollar verschlingen würde. Dabei versuchten die Provider stets, immer einen Schritt weiter zu sein, um die Servicequalität aufrechtzuerhalten. Und so baut auch die Deutsche Telekom bereits seit Jahren das Internet der Zukunft aus, das schnelle Glasfaserleitungen zur Datenübertragung nutzt.

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