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US-Vorwahlen  

Hacker schickt Obama-Fans zu Clinton

22.04.2008, 11:42 Uhr | Sascha Plischke

Ein Hacker hat die Website des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama geknackt und die Besucher auf die Seite seiner Rivalin Hillary Clinton umgeleitet. Die Fan-Gemeinde des Politikers witterte bereits eine Verschwörung und vermutete den Urheber im Clinton-Lager. Doch dann meldete sich der Hacker zu Wort, mit einem ganz banalen Motiv: "Weil ich es konnte."

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Böse Überraschung für Obama-Fans

Wer am Morgen des 20. April auf barackobama.com die Blogs der Unterstützer aufrufen wollte, erlebte eine böse Überraschung. Statt der Neuigkeiten aus dem Wahlkampf von Barack Obama erschien nach dem Klick auf den Bildschirmen die Kampagnen-Seite von Hillary Clinton, der ärgsten Rivalin ihres Idols. Schnell schossen die ersten Verschwörungstheorien ins Kraut: Steckte etwa ein Hillary-Anhänger hinter der Attacke? Oder war es gar ein gezielter Anschlag auf Obamas Wahlkampf, konzertiert und ausgeheckt im Clinton-Hauptquartier? In aufgeregten Videos dokumentierten die Obama-Fans den Angriff und machten ihrer Empörung Luft. Manche Kommentatoren forderten nach dem "niederträchtigen Anschlag" bereits den Rückzug Clintons aus dem Rennen um die Nominierung für die Präsidentschaftswahl.

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Hacker ohne politischen Hintergrund

Dabei war die ganze Aufregung völlig umsonst. In einem Statement auf Obamas Webseite meldete sich der verantwortliche Hacker mit dem Pseudonym Mox zu Wort. Zwar schweigt er zu seinem Motiv, bei dem Angriff handelt es sich jedoch wohl um einen typischen Hackerstreich ohne politischen Hintergrund. Offenbar handelte Mox weder im Auftrag der Clintons, sondern einfach, weil die Manipulation der Webseite so einfach gewesen sei. "Was ich getan habe war kein 'Hacking'," rechtfertigt sich der Hacker in dem kurzen Kommentar. "Nicht in dem Sinn dass ich in irgendeinen verstaubten Server eingedrungen wäre und all eure Kreditkartennummern gestohlen hätte. Alles was ich getan habe, war schlecht geschriebenen Code auszunutzen."

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Hartnäckige Verschwörungstheorie

Mittlerweile ist die implantierte Weiterleitung zur Clinton-Seite verschwunden, und auch die ausgenutzte Lücke wurde bereits gestopft. So bleibt das Ganze eine kurze Episode in einem aufgeregt geführten Wahlkampf. Für den harten Kern der Obama-Anhänger bleibt jedoch Clinton der Hauptverdächtige für den Angriff. Womit die amerikanische Polit-Landschaft um eine Verschwörungstheorie reicher wäre.

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