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Abo-Abzocke mit vermeintlichen Nacktfotos

Die Seite Nacktcommunity lockt mit vermeintlichen Nacktbildern in eine teure Abofalle. (Quelle: t-online.de)Die Seite Nacktcommunity lockt mit vermeintlichen Nacktbildern in eine teure Abofalle. (Quelle: t-online.de) Online-Abzocker haben sich eine neue Masche ausgedacht, um Surfer in eine teure Abo-Falle zu locken. Das Fiese daran: Die Betrüger spielen mit der Angst der Nutzer vor der Veröffentlichung privater Nacktaufnahmen im Internet. In massenhaft verschickten eMails locken sie die Empfänger auf eine Sex-Community-Webseite, auf der die Bilder einsichtig sein sollen. Tatsächlich wartet dort jedoch eine teure Mitgliedschaft auf die Neugierigen. Mit den richtigen Tipps sind Sie vor den Abzockern allerdings sicher.

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Internet-Nutzer erhalten zur Zeit eMails mit Texten wie "Hallo, die Freischaltung deines Nacktbildes ist soeben erfolgt". Man könne sein eigenes Foto nun im geschützten Erwachsenenbereich der Seite Nacktcommunity.com einsehen. Der passende Link ist in der Nachricht bereits enthalten. Wer auf diesen klickt, gelangt zu einer Eingabemaske und dem Text "Jetzt direkt zu den Bildern". Vorher muss man nur seine Kontaktdaten eintragen - von einem Hinweis auf mögliche Kosten fehlt jede Spur.

Nutzer werden gezielt angesprochen

Wie Nutzer in Foren berichten, wurden sie in der Nachricht mit ihrem Vornamen angesprochen, und die passenden Daten waren bereits in das Formular eingetragen. Dies deutet daraufhin, dass die Hintermänner der eMails auch ausspionierte Daten für ihre Nachrichten benutzen, um Internet-Nutzer gezielt ansprechen zu können. Dabei verleitet die Angst vieler Anwender, irgendwo könnten Nacktbilder von ihnen veröffentlicht sein, offenbar zum Durchklicken der Seite.

98 Euro für die Sex-Community

Wer dies tut, handelt sich ein teures Abo ein. Kurz nach der Anmeldung flattert eine eMail mit der Rechnung ins Postfach. In dieser steht: "Für unseren Dienst erlauben wir uns nun, die einmalige Nutzungsgebühr in Höhe von 98 Euro in Rechnung zu stellen." Zu überweisen ist das ganze auf ein Konto der Postbank. Dafür bekommt man zwölf Monate Zugang zu der Sex-Community. Ein gesetzliches Widerrufsrecht wird gleich nach dem ersten Login ausgeschlossen. Zudem warnt der Anbieter seine Nutzer davor, dass er alle IP-Adressen speichere und seine Nutzer so problemlos identifizieren könne.

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Schweizer stecken hinter der Abzocke

Hinter der Nacktbild-Abzocke steckt die Happy Passion GmbH aus dem schweizerischen Frauenfeld. Und die Abzocker sind bereits im Visier der schweizerischen Ermittler. Der Sicherheitsexperte Hajo Michels von der Schweizerischen Kriminalprävention rät allen deutschen Nutzern: "Sie können sich beim SECO, dem Staatssekretariat für Wirtschaft, über die Firma beschweren. Das SECO wird dann tätig und lädt die Firma vor." Dabei sei nicht zu erwarten, dass die Firma ihre Ansprüche gegenüber Nutzern rechtlich durchsetze, da ihr Vorgehen rechtlich nicht zulässig sei. Wie so häufig bei der fiesen Abo-Abzocke im Internet.

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