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Online-Kriminalität: Betrüger locken per Telefon in die Datenschutzfalle

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Online-Abzocke  

Neue Betrugsmasche mit falschem Bundesamt

18.06.2008, 11:21 Uhr | Christoph Schmidt

Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI). (Foto: dpa)Peter Schaar warnt vor dem falschen Bundesamt. (Foto: dpa)Datenschützer warnen vor einer neuen Betrugsmasche: Abzocker geben sich derzeit am Telefon als Vertreter eines Bundesamtes für Datenschutz aus, das delikate Informationen über den Angerufenen im Internet gefunden habe. Dem Opfer wird angeboten, die sensiblen Daten gegen Zahlung einer Gebühr zu löschen. Das Problem: Ein solches Bundesamt existiert gar nicht.

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Die Vertreter des vermeintlichen Bundesamtes für Datenschutz bieten einen kostenpflichtigen Service an: Gegen eine Gebühr von 59 Euro würden delikate Informationen aus dem Internet gelöscht, die das Amt über das Opfer gefunden habe. Dabei handelt es sich allerdings um einen Bluff. Weder die Informationen im Internet noch das vermeintliche Bundesamt existieren. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) Peter Schaar hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

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Bundesbeauftragte verfolgen Betrüger

Wer hinter den Anrufen steckt, ist bislang nicht bekannt. Eine Sprecherin des obersten deutschen Datenschützers erklärte gegenüber der Berliner Tageszeitung TAZ, in dem Fall liege "Amtsanmaßung" vor. Auch strafrechtlich relevanter Betrug komme in Frage. Die von den Betrügern angegebene Rückrufnummer führt zu einem Unternehmen, das nichts mit dem vermeintlichen Bundesamt für Datenschutz zu tun habe.

Immer mehr private Informationen im Internet

Erst im Mai war eine ähnliche Masche bekannt geworden, bei der die Betrüger als falsche Verbraucherschützer auftraten. Der aktuelle Fall zeigt, dass Kriminelle mit immer neuen Methoden Internetnutzern das Geld aus der Tasche ziehen. Dabei setzen sie auf die Angst ihrer Opfer um ihre Privatsphäre. Schließlich finden sich im Internet zum Teil persönliche Daten, ohne dass dies den Betroffenen bewusst ist. Allerdings können solche Informationen nicht ohne weiteres aus dem Internet gelöscht werden. Auch ein vermeintliches Bundesamt für Datenschutz wäre hierzu nicht in der Lage.

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