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Navigationssysteme: Darauf müssen Sie achten

20.06.2008, 12:35 Uhr

Navigationssysteme: Entspiegelte Displays bieten Vorteile bei starkem Lichteinfall. (Foto: Katja Lenz, t-online.de)Navigationssysteme: Entspiegelte Displays bieten Vorteile bei starkem Lichteinfall. (Foto: Katja Lenz, t-online.de) Teure Navigationssysteme waren gestern. Die Preise für die handlichen Wegfinder sind rapide im Preis gefallen, die so genannten Portable Navigation Devices (PND) kosten teilweise nur noch 99 Euro und sind damit nicht mehr viel teurer als ein guter Straßenatlas. Beim Kauf eines Navigationssystems gilt es aber Einiges zu beachten.

Portable Navigationssysteme lassen sich in verschiedenen Autos nutzen, und so manches Modell wie das Magellan Maestro 4010 eignet sich sogar für Radfahrer und Wanderer. Doch Vorsicht: Bei einigen Navigationssystemen ist der Akku zu schwach, um eine ausgiebige Wandertour durchzuhalten. Hersteller geben immer eine Akkulaufzeit mit Navifunktion an. Selbst wenn Sie das Gerät nur im Auto einsetzen, gilt es diese Dauer zu beachten. Sonst geht das Navigationssystem auf halber Strecke noch aus.

Klick-Show Tipps zum Kauf eines Navigationssystems

Navigationssysteme: Sonderziele wichtiger als Sound

Interessenten sollten sich beim Kauf nicht von einer übermäßigen Funktionsvielfalt wie Freisprechanlage oder Multimedia-Features blenden lassen, denn Video-Player oder Bildbetrachter benötigen nur die Wenigsten. Auch ist die Leistung der im Navigationssystem integrierten Lautsprecher meist dürftig. Allemal als Ersatz für ein MP3-Autoradio lassen sich die mobilen Jukeboxen verwenden. Hier kann sich ein FM-Transmitter lohnen, der die Daten vom Navigationssystem ans Autoradio überträgt - doch das ist noch nicht durchweg ausgereift. Viel wichtiger ist die Anzahl der Sonderziele, auch Points of Interest genannt. Geräte von Merian, Via Michelin und Falk ersetzen damit schon komplette Reiseführer. Wer die Wichtigkeit der Funktionen abwägt, spart beim Kauf bares Geld. Denn gut ausgestattete oder optisch aufgepeppte Modelle kosten mehrere hundert Euro mehr.

Navigationssysteme: Untere Preisklasse reicht oft aus

Günstige Navigationssysteme verzichten auf Extras wie FM-Transmitter oder Video-Player, beschränken sich auf Routenberechnung sowie Wegfindung und leisten generell gute Dienste. Wer zuverlässig von A nach B gelotst werden möchte, liegt bei einem Einsteigermodell richtig. Haken der vermeintlichen Schnäppchen: Wichtige Zugaben wie Autoladekabel und Netzteil fehlen ebenso oft wie der Stauwarner Traffic Message Channel (TMC). In der Budgetklasse bietet dies nur das Navigon 2100. Achtung: Selbst so mancher Saugnapf sorgt für Probleme. Die Halterung sollte neigbar sein und Vibrationen standhalten. Ansonsten plumpst der Lotse bei holprigen Strecken schnell von der Windschutzscheibe. Knackpunkt ist manchmal der Bildschirm des Navigationssystem.

TMC, FM-Transmitter und Co.
Die wichtigsten Funktionen eines Navigationssystems

Navigationssysteme: Bildschirm testen

Navigationssysteme im 3,5-Zoll-Format wie das Falk M4 passen in die Jackentasche. (Foto: Katja Lenz, t-online.de)Navigationssysteme im 3,5-Zoll-Format wie das Falk M4 passen in die Tasche. (Foto: Katja Lenz, t-online.de) Beim Bildschirm sind Helligkeit und Entspiegelung wichtiger als die Größe. Schon auf einem 3,5-Zoll-Display (8,9 cm) lassen sich die Streckenanzeigen und Informationen gut ablesen. Mittlerweile haben sich Displays von 4,3 Zoll, was einer Bilddiagonalen von etwa 11 Zentimetern entspricht, zum Standardformat bei Navigationssystemen entwickelt. Das bei diesen Geräten verwendete Breitbildformat, erkennbar an Produktbezeichnungen mit "XL" oder "w", bietet allerdings kaum Vorteile bei der Streckenanzeige.

Navigationssysteme: Displays nicht immer blendend

Ein Navigationssystem mit spiegelndem Bildschirm lässt sich bei manchem Lichteinfall nur schwer bedienen. Insbesondere Cabrio-Fahrer leiden unter den Reflektionen der Sonnenstrahlen auf dem Bildschirm, doch auch in einem geschlossenen Wagen kann die Draufsicht dadurch beeinträchtigt werden. Praktisch ist zudem eine Dimmer-Funktion, die das Blenden des Fahrers bei Dunkelheit verhindert. Am besten erweist sich hierbei eine Dimmer-Automatik, welche die Helligkeit des Displays an die jeweiligen Lichtverhältnisse anpasst.

Navigationssysteme: Touchscreen selbst testen

Achten Sie im Geschäft auch auf die Bedienelemente des Touchscreens. Sind die Tasten der Bildschirmtastatur groß genug für Ihre Finger? Es bringt nichts, wenn der Lotse gut ausschaut, der Anwender sich auf den kleinen Tasten jedoch stets vertippt. Finger weg von Geräten, die mit einem Stift bedient werden. Das ist zu umständlich, falls Sie während der Fahrt das Gerät bedienen müssen. Für die Lautstärkeregelung sollte das Navigationssystem über ein zusätzliches Rädchen an der Seite verfügen, damit die Ansagen auch während der Fahrt an die Umgebungslautstärke angepasst werden können. Dennoch: Die Geräte sollten während der Fahrt aus Sicherheitsgründen nicht bedient werden.

Navigationssysteme: Kartenmaterial überprüfen

Beim Kartenmaterial spielt die Aktualität eine wichtige Rolle: Älter als ein halbes Jahr sollte das Material nicht sein. Sonst kennt das Navigationssystem möglicherweise eine ausgebaute Autobahn nicht und wählt einen Umweg - oder es zeigt eine Einbahnstraße mit der falschen Richtung an. Auskunft über den Stand des Kartenmaterials gibt der Händler. Die meisten Navigationssysteme verfügen zudem nur über Daten von Deutschland, Österreich und Schweiz - kurz: DACH. Weitere Karten gibt es gegen einen Aufpreis zwischen 50 und 150 Euro. Beim Material von Osteuropa werden hauptsächlich Autobahnen abgedeckt. Bundesstraßen und Stadtpläne sind nicht immer erschlossen - ein Knackpunkt.

Navigationssysteme: Speicher für Karten

Letztlich ist der Speicherort der Karten wichtig. Am besten ist es, wenn die Daten im internen Speicher des Navigationssystems liegen. Dann bleibt der Speicherkarten-Slot frei und kann für weitere Karten oder MP3-Dateien genutzt werden. Doch bei manchen Herstellern ist das Kartenmaterial nur auf einer SD-Karte vorhanden, was den Slot belegt. Die Speicherkarten sind dann meist zu klein, um Weiteres wie Musik darauf abzulegen. Da bleibt nur der Kauf einer Karte mit viel Speicherplatz von mindestens 2 Gigabyte.

Navigationssysteme: Mit dem Handy navigieren

Handys haben sich als Alternative zu PNDs erwiesen, da sie sich ebenfalls in mehreren Fahrzeugen einsetzen lassen. Die meisten Java-fähigen Modelle können kostengünstig und mit geringem Aufwand in einen Wegfinder umwandelt werden. Die Software dafür gibt es von Das Örtliche mit Ö-Navi oder von Nav4All kostenlos zum Download. Der Nutzer muss nur einen GPS-Empfänger mit seinem Mobiltelefon verbinden, meist über Bluetooth, und kann sich lotsen lassen. Kosten fallen für den Empfänger und für die Datenübertragung an.

Navigationssysteme: Handy-Navigation auch vom Fachmann

Alle großen Hersteller bieten Komplettpakete aus ihrer bekannten Software und einem GPS-Empfänger für Handys zum Kauf an. Allerdings: Das Handy-Display ist eigentlich zu klein für umfassende Informationen und lässt sich prinzipiell nur eingeschränkt als Navi nutzen. Dennoch gibt es von Herstellern wie Nokia Handys mit integriertem GPS-Empfänger und Navi-Software, die für gelegentliche Einsätze ausreichen.

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