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PC-Sicherheit  

Hacker starten Großangriff auf Internet Explorer

16.12.2008, 17:00 Uhr | Sascha Plischke

Hacker nutzen eine bislang ungepatchte Lücke im Internet Explorer aus. (Montage: t-online.de)Hacker nutzen eine bislang ungepatchte Lücke im Internet Explorer aus. (Montage: t-online.de) Hacker nutzen massenhaft die letzte Woche bekannt gewordene Lücke in Microsofts Browser aus. Nach Zahlen des Sicherheits-Dienstleisters TrendMicro sind bereits tausende Internetseiten mit einem entsprechenden Angriffscode präpariert. Deren Besuch allein reicht für eine Infektion aus.

Wie t-online.de Computer bereits am Freitag berichtete, sind nicht nur die aktuellen Versionen 6 und 7 betroffen, sondern auch die Vorab-Version des Internet Explorer (IE) 8. Wann es einen Patch geben soll, verriet bislang nicht. Die Sicherheits-Experten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zeigen sich besorgt und raten zumindest zu einem vorübergehenden Wechsel des – nur so könnten Anwender bis zur Beseitigung der Lücke die Gefahr eine Infektion mit Schadsoftware vermeiden.

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IE-Lücke offenbar schon seit Oktober ausgenutzt

Die Schwachstelle war am vergangenen Dienstag bekannt geworden, wird wohl aber bereits seit Oktober von chinesischen Hackern ausgenutzt. Bislang beschränken sich die Kriminellen dabei auf den asiatischen Raum, ein weltweites Übergreifen der Trojaner-Welle ist jedoch wohl nur eine Frage der Zeit. Die Meldung kommt für Microsoft zur Unzeit: Gerade erst hatte der Konzern mit seinem Patchday im Dezember eine der größten Update-Offensiven des Jahres gestartet – dabei hatten die Entwickler gerade erst zahlreiche Lücken im hauseigenen Browser geschlossen.

Sicherheits-Dienstleister verplappert sich

Bisher wurden Informationen zu der Schwachstelle teuer in chinesischen Untergrund-Foren gehandelt. Bis zu 15.000 Dollar sollen Kriminelle im Oktober für den Code zur Ausnutzung der Lücke gezahlt haben. Dass diese Informationen nun noch vor Veröffentlichung eines entsprechenden Patches weltweit bekannt geworden sind, ist jedoch auf einen Fehler des chinesischen Sicherheits-Unternehmens Knownsec zurückzuführen. Das Unternehmen hatte die Details am Dienstag veröffentlicht, in der falschen Annahme, Microsoft habe im Zuge des Patchdays einen Patch für die Schwachstelle herausgebracht.

Umstieg auf anderen Browser empfohlen

Microsoft arbeitet nun fieberhaft an einem Patch, wann dieser erscheinen wird, steht jedoch in den Sternen. Für Anwender kann das zum Problem werden, reicht doch der Besuch einer verseuchten Seite für eine Infektion aus. Der Konzern empfiehlt seinen Vista-Kunden daher einstweilen, den Protected Mode des Internet Explorer 7 zu aktivieren und in den Internetoptionen die Sicherheitsstufe auf "Hoch" zu stellen. So soll der Angriff zumindest erschwert werden. Das Sicherheitsunternehmen McAfee erwähnt in seiner aktuellen Nachricht zu der Schwachstelle keine solche Einschränkung, für die ebenfalls betroffene Vorgängerversion 6 hilft dieser Ratschlag ebenfalls nicht. Experten empfehlen Anwendern deshalb, zunächst auf einen anderen Browser wie etwa oder Mozilla umzusteigen. Diese Produkte von Drittanbietern sind von der Lücke nicht betroffen.

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