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Beta von Windows 7 unbegrenzt verfügbar

12.01.2009, 10:20 Uhr | Sascha Plischke

Bei seiner Eröffnungsrede auf der CES in Las Vegas stimmte Microsoft-Chef Steve Ballmer die Welt auf die Veröffentlichung von Windows 7 ein. (Foto: dpa)Bei seiner Eröffnungsrede auf der CES in Las Vegas stimmte Microsoft-Chef Steve Ballmer die Welt auf die Veröffentlichung von Windows 7 ein. (Foto: dpa) hat die begrenzte Zahl der Lizenzen für die erste Vorabversion von aufgehoben. Eigentlich sollten nur 2,5 Millionen Kopien verteilt werden, nun kann jeder Interessierte die erste Beta bis zum 10. Februar herunterladen. Damit reagierte das Unternehmen auf das riesige Interesse am Nachfolger von – der gewaltige Ansturm von Download-Anfragen hatte Microsofts Server zeitweise lahm gelegt.

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Fast zwei Wochen lang steht die erste Beta von Windows 7 nun unbegrenzt zum Download zur Verfügung. Die Pflicht zur Registrierung bleibt davon jedoch unberührt: Für den Download muss trotzdem jeder ein entsprechendes Download-Konto bei Microsoft anlegen. Auch das Ende der Testphase bleibt bestehen. Die Testversion ist nur bis zum 1. August 2009 lauffähig – danach stellt Windows 7 Beta die Tätigkeit ein.

Windows 7 installieren

Der Download erfolgt in Form eines ISO-Images, das man sich mit Hilfe einer Brennsoftware auf DVD brennen muss. Anschließend kann der Vista-Nachfolger neben einer bestehenden Windows-Version installiert werden, und zwar auf einer separaten Partition, am besten auf einem separaten PC. Vor der Installation sollte man auf jeden Fall eine Sicherung des gesamten Systems mit einem Imaging-Programm vornehmen. Zwar lässt sich Windows 7 bei Vista-Rechnern mit installiertem Service Pack auch als Upgrade aufspielen, davon ist aber dringend abzuraten. Microsoft hat es bislang offen gelassen, ob sich die nun veröffentlichte Beta später problemlos mit einer neueren Version aktualisieren lässt. Zudem enthält die aktuelle Version von Windows 7 noch einen Fehler, der MP3-Dateien beschädigen kann.

Softwareload Festplatten partitionieren
Softwareload
Softwareload CD/DVD-Brennsoftware

Kundenansturm legt Microsoft-Server lahm

Mit der Aufgabe der Download-Grenze versucht Microsoft, seine durch den großen Ansturm stark beanspruchten Server zu entlasten. Die hatte das Unternehmen zeitweise sogar ganz abschalten müssen. Millionen Interessierte hatten zuvor gleichzeitig versucht, eine von den ursprünglich 2,5 Millionen Lizenzen zu ergattern. Anwender, die am Freitag das große Softwarepaket von den Microsoft-Rechnern im Internet herunterladen wollten, sahen häufig nur Fehlermeldungen wie "Server is too busy" (Server ist überlastet). Microsoft lehnt aus prinzipiellen Gründen die Verteilung seiner Software über Filesharing-Protokolle wie BitTorrent ab, die ein maschenartiges Netz bilden und immer besser funktionieren, je mehr Anwender eine Software aus dem Netz laden und die bereits herunter geladenen Teile für andere Nutzer bereitstellen.

"Einfachheit, Verlässlichkeit und Geschwindigkeit"

Microsoft ist sich indes sicher, dass alle Tester mit dem neuen Windows zufrieden sein werden. "Wir haben die richtigen Zutaten hinzugefügt", sagte Unternehmens-Chef Steve Ballmer in seiner Rede zur Eröffnung Computer Electronics Show (CES) am Mittwochabend: "Einfachheit, Verlässlichkeit und Geschwindigkeit". Der Windows-Nutzer soll auch weniger mit Warnungen und Hinweisen des Betriebssystems genervt werden als bei Vista. Wann der Nachfolger von Windows Vista fertig gestellt und in den Markt eingeführt werden kann, hängt von den Ergebnissen des Beta-Tests an. Windows 7 solle spätestens drei Jahre nach dem Marktstart von Windows Vista, also im Januar 2010, auf den Markt kommen, sagte ein Ballmer-Vertrauter der dpa. Es bestehe aber auch noch die Chance, dass Microsoft Windows 7 im Jahr 2009 starte.

Oberflächliche Änderungen für Windows 7

Tester werden nach der Installation indes nur oberflächliche Veränderungen im Vergleich zu Windows Vista feststellen. Windows 7 ist keine komplette Neuentwicklung und basiert auf dem Kern seines Vorgängers. Allerdings sollen die Kinderkrankheiten von Vista endlich ausgebügelt sein. Die Benutzeroberfläche wurde hingegen stark überarbeitet. So unterscheidet sich die neue Taskbar mit dem klingenden Namen Superbar stark von dem aus Vista und XP bekannten. So bietet die neue Taskbar eine praktische Vorschaufunktion. Wird die Maus über das Icon einer laufenden Anwendung gezogen, zeigt ein kleines Vorschaubild den Inhalt des aktiven Fensters. Handelt es sich um einen Browser, wird der Inhalt jedes Tabs gezeigt, der Nutzer kann direkt zu der gesuchten Seite springen.

Neues Startmenü, bessere Geräteverwaltung

Das Startmenü hingegen erhält mit den so genannten Jump Lists ein ganz neues Feature. Zu jedem Programm im Menü wird es eine solche kontext-sensitive Liste geben. Soll etwa ein Browser gestartet werden, finden sich in dieser Liste die Lieblingsseiten des Nutzers oder die zuletzt besuchten Web-Adressen. Bei Anwendungen wie Microsoft Word befindet sich in der Liste eine Auflistung der zuletzt geöffneten Dateien. So soll der Anwender schneller an sein Ziel kommen. Auch die neue Geräteverwaltung soll unnötige Klicks ersparen Die so genannte Device Stage versammelt eine Aufstellung aller Peripheriegeräte an zentraler Stelle. Sind bei Windows Vista die Einstellungen für Drucker oder Digitalkameras noch getrennt voneinander untergebracht, hat der Anwender nun alle seine Geräte auf einen Blick parat – inklusive Informationen über Akku-Ladung oder freien Speicherplatz.

Neue Tricks für Aero

Auch die von Microsoft einst gefeierte Fenster-Animation Aero wird für Windows 7 überarbeitet. Wer sich bisher hier an die aus Mac OS X bekannte Funktion Exposé erinnert fühlte, dürfte nun noch mehr Ähnlichkeiten zu dem Apple-Betriebssystem entdecken. So sollen mit der Funktion Aero Peek auf Knopfdruck künftig alle Fenster transparent werden und so den Blick auf den Desktop freigeben – das ist besonders praktisch, wenn der Nutzer schnell auf eine dort abgelegte Datei zugreifen will. Aero Snap hingegen soll Fenster leichter auf dem Bildschirm anordnen lassen.

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