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Vatikan im Internet: Papst Benedikt XVI. wird YouTube-Star

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Vatikan im Internet  

Der Papst wird YouTube-Star

20.01.2009, 12:54 Uhr | Sascha Plischke

Der Papst wird YouTube-Star: Über einen eigenen Video-Kanal will der Vatikan Reden und Auftritte von Benedikt dem XVI. im Internet ausstrahlen. (Foto: dpa)Der Papst wird YouTube-Star: Über einen eigenen Video-Kanal will der Vatikan Reden und Auftritte von Benedikt dem XVI. im Internet ausstrahlen. (Foto: dpa) Der Vatikan entdeckt das Internet: Mit einem eigenen Channel auf der Video-Plattform YouTube will die katholische Kirche ihre Schäfchen nun auch im Internet umsorgen. Über den Kanal sollen die Gläubigen zunächst Videos von Papst Benedikts Auftritten sehen können. Die Aktion ist nicht der erste Schritt des Vatikans, die gute Nachricht mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts zu verbreiten.

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Für das Projekt will der Vatikan direkt mit dem Internet-Unternehmen Google kooperieren, dem YouTube gehört. Über den Video-Kanal sollen neben den Reden des Papstes später auch Nachrichten über den Pontifex und die Arbeit der katholischen Kirche ausgestrahlt werden. So hofft die Kirche, ihre Anhänger in Zukunft einfacher und direkter erreichen zu können.

Vatikan will "göttliches Wort" digital verbreiten

Katholische Kirchenoffizielle sagten, Unterhaltungselektronik sei wichtig, um die Botschaft der Bibel in der heutigen Welt zu verbreiten. Neben dem gedruckten Wort müsse "die Stimme des göttlichen Wortes auch über Internet-Kanäle mit virtueller Verbreitung, CDs, DVDs, iPods, über das Fernsehen und Kino-Leinwände" zu hören sein, so ein offizielles Papier der Kirche zu dem Thema.

Papst gilt als Fan moderner Technik

Die Einrichtung eines YouTube-Kanals ist dabei nur ein Teil der neuen, modernen Kommunikationsstrategie des Vatikans. Erst kürzlich hatte die Kirche ein Tool zum Herunterladen für das iPhone veröffentlicht, mit dem sich alle wichtigen Gebete nachschlagen lassen. Und auch der Pontifex selbst scheint moderner Technologie nicht abgeneigt zu sein: So soll Benedikt einen iPod nano benutzen, und eine SMS mit einer Grußbotschaft an den katholischen Jugendtag in Sydney unterzeichnete er ganz modern mit dem Kürzel BXVI.

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