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Sagenumwobene Orte  

Atlantis angeblich in Google Earth gefunden

20.02.2009, 13:43 Uhr | Sascha Plischke

Atlantis angeblich in Google Earth gefunden. Versunkenes Inselreich Atlantis mit Google Earth Ocean entdeckt (Foto: NASA, Google)

Versunkenes Inselreich Atlantis mit Google Earth Ocean entdeckt (Foto: NASA, Google)

Ein britischer Ingenieur will das sagenumwobene Atlantis entdeckt haben, und zwar mit Hilfe von Google Earth. In der Nähe der kanarischen Inseln hat der Mann ein Netz aus Gräben am Meeresboden entdeckt, das auf den ersten Blick an den Grundriss einer Stadt erinnert. Spezialisten für das versunkene Königreich wittern bereits eine Sensation. Doch was auch immer der Hobby-Archäologe dort am Meeresgrund entdeckt hat – es handelt sich wohl nicht um eine mythische Unterwasser-Ruine.

Bernie Bramford heißt der Mann, das mythische Atlantis nun in Googles Geo-Browser wiederentdeckt haben will. Beim Stöbern in den erst kürzlich zu Google Earth hinzugefügten Unterwasserkarten war dem Ingenieur aus dem englischen Chester eine merkwürdig regelmäßige Struktur aufgefallen. Das Gitternetz erinnerte Bramford an den Grundriss einer Stadt. "Es muss von Menschen gemacht sein", schoss es ihm laut der britischen Zeitung "The Sun" durch den Kopf.

Regelmäßige Struktur mitten im Atlantik

Tatsächlich wirkt die Struktur sehr regelmäßig und ist mit einer Fläche von etwa 21.000 Quadratkilometern in etwa so groß wie das Bundesland Hessen. Sie liegt etwa eintausend Kilometer nordwestlich der Kanaren. Und tatsächlich ist diese Region eine von mehreren, die mit Atlantis in Verbindung gebracht werden. Dr. Charles Orser, Kurator für historische Archäologie am New York State Museum, bezeichnete die Entdeckung im Gespräch mit der "Sun" als "faszinierend". Selbst wenn es sich bei der Formation um ein geographisches Phänomen handle, verdiene die Sache einen zweiten Blick.

"Straßen" sind Rückstände von Sonardaten

Ein solcher zweiter Blick verrät jedoch, dass es sich bei der Gitterstruktur kaum um eine versunkene Stadt von Menschenhand handeln kann. Die "Straßen" oder "Kanäle", aus denen das Gitter besteht, haben im Schnitt eine Breite von zwei bis drei Kilometern. Tatsächlich handelt es sich bei den Daten um Rückstände von Sonardaten. Eine Google-Sprecherin erklärte, dass solche Linien bei der Vermessung des Ozean-Bodens mit Sonar entstehen können. Die Linien zeigen also keine antiken Straßenverläufe, sondern den Kurs der Vermessungsschiffe. Im Kartenmaterial, das Google aus ganz verschiedenen Quellen bezieht, sind solche und ähnliche Phänomene nicht selten – so findet sich vor der Küste Indonesiens ein Schriftzug, den der zuständige Ozeanograf dort zur Kennzeichnung seiner Arbeit eingefügt hat.

Atlantis reizt die menschliche Phantasie

Atlantis regt schon seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen an. Zuerst hatte der griechische Philosoph Platon das Königreich in seinen Dialogen als einen idealen Stadtstaat von enormer Größe beschrieben, der etwa 10.000 Jahre vor Christus versunken sei. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass Platon in seinen Schriften keinen realen Ort beschrieb sondern Atlantis als rhetorisches Stilmittel einsetzte. Trotzdem gab es immer Anstrengungen, das versunkene Inselreich aufzuspüren. Dank Google müssen dafür keine Schiffe mehr gechartert und tapfere Expeditionsmitglieder aufgetrieben werden – mit Google Earth sind Atlantis und andere sagenhafte Orte vielleicht nur noch einen Mausklick entfernt.

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